Krieg in der Ukraine Hans beruft Sondersitzung des Ministerrates ein – er und Rehlinger nehmen an Mahnwache teil

Saarbrücken · Aufgrund der Situation in der Ukraine hat Ministerpräsident Tobias Hans eine außerordentliche Sitzung des Kabinetts für diesen Freitag einberufen. Worüber dort beraten werden soll.

Krieg in Ukraine: Ministerrat-Sondersitzung im Saarland – Hans und Rehlinger bei Mahnwache
Foto: dpa/Oliver Dietze

Nachdem Russland am Donnerstag begonnen hat, die Ukraine von mehreren Seiten anzugreifen, ist die Bestürzung auch im Saarland groß. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat nun eine Sondersitzung des Kabinetts für diesen Freitag einberufen. Das teilte Regierungssprecher Alexander Zeyer mit.

Es gehe darum, gemeinsam über die Herausforderungen des Kriegs für das Saarland zu beraten und im Anschluss über das weitere Vorgehen zu informieren. 

Auf der Tagesordnung stehen nach Angaben der Staatskanzlei Fragen zur Energiesicherheit, zur Infrastruktur, zur inneren Sicherheit und zum Katastrophenschutz, zur Cybersicherheit und zu den wirtschaftlichen Folgen für betroffene Unternehmen im Saarland.

„Die Nachricht, dass Russland mit dem Angriff auf die Ukraine den Krieg zurück nach Europa gebracht hat, hat uns alle zutiefst erschüttert. Wir dürfen jetzt aber nicht in Schockstarre verfallen, sondern müssen geschlossen und entschlossen handeln, um den Frieden in Europa und die Freiheit der Menschen in der Ukraine zu verteidigen“, erklärte Hans.

Dabei könne sich die Bundesregierung auf die Unterstützung des Saarlandes verlassen. „Auch als Landesregierung werden wir an einem Strang ziehen, um die Herausforderungen des Krieges für das Saarland zu bewältigen.“

Hans und Rehlinger am Tbilisser Platz

Die Jugendorganisationen mehrerer Parteien haben indes angekündigt, um 19 Uhr auf dem Tbilisser Platz vor dem Staatstheater eine Mahnwache zu veranstalten. An dem Aufruf beteiligen sich die Junge Union, die Jungen Sozialisten, die Grüne Jugend und die Jungen Liberalen des Saarlandes. Auch Tobias Hans und Anke Rehlinger werden dort gemeinsam auftreten.