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Koalition will Regelstudienzeit wegen Corona im Saarland verlängern

Keine Nachteile durch Corona : Koalition will Regelstudienzeit verlängern

Die große Regierungskoalition im Saarland aus CDU und SPD will die Regelstudienzeit für Studenten während der Corona-Pandemie verlängern. Die wissenschaftspolitischen Sprecher Jutta Schmitt-Lang (CDU) und Jürgen Renner (SPD) haben sich dafür ausgesprochen.

Die Corona-Pandemie stelle „auch die Studierenden aller saarländischen Hochschulen vor große Herausforderungen“, teilten sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.  Viele hätten ihre Nebeneinkünfte verloren, es fehlten das gemeinsame Lernen und der Austausch. Die gestiegenen Belastungen drohten sich „auch auf die Studienfortschritte auszuwirken“.  Um die Rahmenbedingungen für Studierende in dieser Situation zu verbessern, haben sich die Koalitionsfraktionen darauf verständigt, „die Regelstudienzeit aufgrund der Einschränkungen im Lehrbetrieb zu verlängern“. Damit verbunden sei auch „eine entsprechende Anpassung der Bezugsdauer des BAföG. Eine mögliche pandemiebedingte Überziehung der Regelstudienzeit soll nicht zur Exmatrikulation führen.“

Der Koalition sei es wichtig, „den von der Pandemie betroffenen Studierenden zu helfen und existenzielle Sorgen zu nehmen“. Gerade diejenigen, die Gesellschaft und Wirtschaft nach Corona stärken und beleben würden, sollten dazu auch die Möglichkeit haben, ohne dass „ihnen durch die Krise Nachteile im Vergleich mit anderen Jahrgängen entstehen. Deshalb wird das Saarland eine entsprechende Verlängerung der Regelstudienzeit auf den Weg bringen“.

In der Landespressekonferenz am Dienstag bestätigte auch Regierungssprecher Alexander Zeyer (CDU), dass eine Verlängerung der Regelstudienzeit im Saarland anstehe.