Höhere Ausgaben, geringere Einnahmen Saar-Kliniken fürchten finanzielle Schieflage durch Corona-Krise

Saarbrücken · Die Krankenhäuser haben höhere Kosten und geringere Einnahmen. Vom „Rettungsschirm“ der Bundesregierung sind sie sehr enttäuscht.

 Höhere Kosten, geringere Einnahmen: Die Chefs der saarländischen Kliniken fürchten eine drastische Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Vom Rettungsschirm der Regierung sind sie enttäuscht.  Foto: dpa/Bockwoldt

Höhere Kosten, geringere Einnahmen: Die Chefs der saarländischen Kliniken fürchten eine drastische Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Vom Rettungsschirm der Regierung sind sie enttäuscht. Foto: dpa/Bockwoldt

Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Die Chefs der saarländischen Krankenhäuser befürchten, dass sich durch die Corona-Krise die wirtschaftliche Situation ihrer Häuser wesentlich verschlechtern könnte. Die Kliniken haben zum einen deutlich höhere Kosten, zum Beispiel durch die Schaffung zusätzlicher Intensivplätze. Zum anderen entgehen ihnen Einnahmen, weil auf planbare Operationen verzichtet wird, um Kapazitäten für die Behandlung schwer verlaufender Corona-Infektionen freizuhalten.