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Inzidenz im Saarland sinkt leicht – RKI-Dashboard wieder erreichbar

Aktuelle Corona-Zahlen am Mittwoch : Inzidenz im Saarland sinkt leicht – RKI-Zahlen nach Störung wieder verfügbar

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch für das Saarland 111 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Der Wert der Ansteckungen binnen einer Woche ging zurück. Ganz anders sieht es auf Bundesebene aus.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch, 27. Oktober, 111 neue Corona-Fälle im Saarland gemeldet. Am Vortag waren es 28. Im Saarland gibt es damit seit Pandemie-Beginn insgesamt 49 365 Infektionen mit dem Coronavirus. Das RKI meldet keinen weiteren Todesfall in Verbindung mit dem Corona-Virus. Insgesamt sind im Saarland damit jetzt 1064 an oder mit Covid-19 verstorben.

Die Inzidenz im Saarland sank unterdessen leicht von 53,2 auf 52,9. Damit liegt das Saarland weiterhin deutlich unter dem Bundesschnitt. Am niedrigsten ist die Inzidenz im Saarland weiterhin in Saarlouis (42,8). Die höchste Inzidenz weist nach wie vor der Landkreis Neunkirchen auf (79,3).

RKI-Dashboard am Dienstag nicht zu erreichen

Das RKI informiert jeden Tag über die neuen Corona-Zahlen. Lange Zeit war das Dashboard am Dienstag nicht zu erreichen und somit verzögerte sich die Meldung mit den aktuellen Zahlen. Am Mittwochmorgen ist das RKI-Dashboard wieder wie gewohnt erreichbar. Die angegebenen Daten sind aktuell.

Die Corona-Zahlen für Deutschland

DDie bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 118,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 113,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,4. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 23 212 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 17 015 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 114 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 92 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 506 415 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 2,95 an (Montag: 2,77). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 237 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 359.