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Hans: Bund und Länder vereinheitlichen Corona-Maßnahmen

Weitere Maßnahmen beschlossen : Hans: Bund und Länder vereinheitlichen Corona-Maßnahmen

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat das Ergebnis der Telefonkonferenz zwischen Kanzlerin Angela Merkel und den Länder-Regierungschefs zur Corona-Epidemie begrüßt.

„Es ist gut, dass wir in der heutigen Besprechung einen wichtigen Beitrag zur Vereinheitlichung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus geleistet haben“, erklärte Hans am Sonntag. „Eine bundesweite Harmonisierung ist der sinnvollste Weg, auch wenn es unterschiedliche Situationen in den einzelnen Bundesländern gibt.“

Hans argumentierte, Grenzregionen wie das Saarland oder Bayern stünden vor anderen Herausforderungen als Bundesländer ohne Außengrenzen. „Das Modell der Ausgangsbeschränkungen, das im Saarland und in Bayern schon seit Samstag gilt, ist der richtige Ansatz. Die Menschen haben nach wie vor die Möglichkeit, Spaziergänge oder Sport in der Natur zu machen, aber wir werden auch der Verantwortung gerecht, die Ausbreitung weiter zu verlangsamen und so wertvolle Zeit zur Versorgung von schwer kranken Personen zu gewinnen.“ Im Saarland gilt bereits seit Samstag eine weitreichende Ausgangsbeschränkung. Bund und Länder einigten sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus auf eine umfassende Beschränkung sozialer Kontakte, die mindestens zwei Wochen gelten soll. Merkel und die Ministerpräsidenten verständigten sich bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.