„Es wird um Glaubwürdigkeit gehen“ Experte ordnet Anzeige wegen Vergewaltigung von Saar-Politikerin ein

Exklusiv | Saarbrücken · Die Grünen-Politikerin Jeanne Dillschneider (25) hat ihren ehemaligen Partner wegen Vergewaltigung angezeigt. Ihr Fall schlägt hohe Wellen. Wir haben einen erfahrenen Juristen um eine Einschätzung gebeten.

 Eine Statue der Justitia als Symbol für den Rechtsstaat. Im Fall Jeanne Dillschneider wird das Gericht widerstreitende Aussagen abwägen müssen.

Eine Statue der Justitia als Symbol für den Rechtsstaat. Im Fall Jeanne Dillschneider wird das Gericht widerstreitende Aussagen abwägen müssen.

Foto: dpa/David-Wolfgang Ebener

Die Vergewaltigungs-Anzeige der grünen Politikerin Jeanne Dillschneider (25) und die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen ihren ehemaligen Partner haben Wirbel in den sozialen Medien und in der Landespolitik ausgelöst. Die Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung und anderer Medien wird scharf kritisiert. Wie sieht ein Jurist die Situation, der sowohl Opfer wie Täter als Mandanten kennt? Wir haben den bekannten Strafverteidiger Professor Guido Britz aus St. Ingbert gebeten, den Vorgang einzuordnen. Seiner Meinung nach hat sich Dillschneider für einen strapaziösen und gefährlichen Weg entschieden.