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Corona-Zahlen für das Saarland: Inzidenz erreicht neuen Höchstwert

Aktuelle Corona-Zahlen am Samstag : 338 Neuinfektionen und zwei weitere Todesfälle im Saarland – Inzidenz erreicht neuen Höchstwert

Auch am Samstag sind die Corona-Zahlen deutschlandweit und im Saarland angestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldete 338 Neuinfektionen für das Saarland. Bundesweit wurden erneut Höchstwerte erreicht.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 338 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. 52 423 Infektionen gibt es damit hierzulande seit Pandemie-Beginn insgesamt. Die Gesundheitsämter der Kreise registrierten außerdem zweineue Todesfälle. 1083 Menschen starben damit insgesamt seit Beginn der Pandemie im Saarland an oder mit dem Coronavirus.

Die Inzidenz im Saarland steigt weiter an. Sie wird am Samstag mit 168,6 bemessen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 153,9 gelegen, am Dienstag noch bei 111,6. Am niedrigsten liegt die Inzidenz weiter im Kreis Neunkirchen mit 125. Am höchsten liegt sie im Kreis Saarlouis mit 224,5.

Bundesweite Inzidenz erreicht neuen Höchstwert

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 277,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 263,7 gelegen, vor einer Woche bei 183,7 (Vormonat: 65,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45 081 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.21 Uhr wiedergeben. Am Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 50 196 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 34 002 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 228 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 142 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 987 971 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter gab das RKI am Freitag mit 4,70 an (Donnerstag: 4,65). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 466 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 97 617.