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Corona-Zahlen für das Saarland: 126 Neuinfektionen, fünf weitere Todesfälle

Aktuelle Corona-Zahlen am Dienstag : 126 Neuinfektionen im Saarland und fünf weitere Todesfälle – bundesweite Inzidenz steigt auf 312,4

Der bundesweite Wert der Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 312,4 an. Das Robert-Koch-Institut meldet 126 Neuinfektionen für das Saarland und fünf weitere Todesfälle.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Dienstag 126 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. 53 029 Infektionen gibt es damit hierzulande seit Pandemie-Beginn insgesamt. Die Gesundheitsämter der Kreise registrierten fünf weiteren Todesfälle. 1088 Menschen starben insgesamt seit Beginn der Pandemie im Saarland an oder mit dem Coronavirus.

Die Inzidenz im Saarland steigt weiter an. Sie wird am Montag mit 196,4 bemessen. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 190,1 gelegen. Am niedrigsten liegt die Inzidenz weiter im Kreis Neunkirchen mit 150,9. Am höchsten liegt sie weiterhin im Kreis Saarlouis mit 267,9 sowie im Landkreis St. Wendel mit 297,0.

Bundesweite Inzidenz steigt auf über 312,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 312,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 303,0 gelegen, vor einer Woche bei 213,7 (Vormonat: 70,8) gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 32 048 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.31 Uhr wiedergeben. Am vergangenem Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 50 196 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor genau einer Woche hatte der Wert bei 21 832 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge 265 Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet. Vor einer Woche waren es 169 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 077 124 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 4,65 an. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 516 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 97 980.