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Corona-Zahlen des RKI im Saarland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder an

Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland steigt deutlich an – vor allem zwei Landkreise betroffen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Donnerstag 161 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Saarland gemeldet. Die Werte der einzelnen Landkreise steigen zwar teilweise wieder stärker an, dennoch bleibt das Saarland weiterhin das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 161 neue Corona-Fälle für das Saarland gemeldet. 49 562 Infektionen wurden damit seit Pandemie-Beginn hierzulande nachgewiesen. Neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus meldet das RKI nicht. Insgesamt sind im Saarland  1064 an oder mit Covid-19 verstorben.

Im Vergleich zum Vortag steigt die Inzidenz im Saarland von 52,9 auf 59,6 an. Deutlich gesunken, von 43,5 auf 30,9, ist die Inzidenz in Merzig-Wadern, dem Landkreis mit der niedrigsten Inzidenz. Deutliche Anstiege werden dagegen aus dem Regionalverband (von 57,4 auf 68,7) sowie aus St. Wendel (von 44 auf 74) gemeldet. Die höchste Inzidenz hat weiterhin der Kreis Neunkirchen mit 77,8. Trotz der steigenden Zahlen bleibt das Saarland deutschlandweit das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz und gehört zu einem der sieben Bundesländer, die noch eine Inzidenz von unter 100 aufweisen.

Die Corona-Zahlen für Deutschland

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. Das RKI gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 130,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 28 037 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.39 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 16 077 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 126 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 67 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 534 452 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Mittwoch mit 3,07 an (Dienstag: 2,95). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 247 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95 485.