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Corona-Ticker: Omikron ist die vorherrschende Variante in Deutschland

Corona-News im Live-Ticker : Rasante Ausbreitung: Omikron ist die vorherrschende Corona-Variante in Deutschland

Omikron ist laut Wochenbericht des Robert Koch-Instituts mittlerweile die vorherrschende Corona-Variante in Deutschland. Mehr als 70 Prozent der untersuchten Corona-Nachweise gehen auf Omikron zurück.

Die Omikron-Variante des Coronavirus hat sich in Deutschland weiter rasant ausgebreitet. In der ersten Kalenderwoche 2022 wurden laut Meldedaten aus den Bundesländern 73 Prozent der auf Varianten untersuchten Corona-Nachweise Omikron zugeordnet. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagabend hervor. Damit sei laut dieser Datenquelle Omikron die vorherrschende Corona-Variante in Deutschland, schreibt das RKI. Als Vergleichswert für die Woche zuvor wird ein Anteil von 51 Prozent angegeben. Berücksichtigt werden bei diesen Daten sowohl Nachweise per Erbgutanalyse als auch Verdachtsfälle durch sogenannte variantenspezifische PCR-Tests.

Aussagekräftiger, aber weniger aktuell als die Meldedaten, sind Erkenntnisse aus einer weiteren Quelle, einer Stichprobe: Hier fließen ausschließlich Ergebnisse vollständiger Erbgutanalysen von zufällig ausgewählten Proben ein. Der Omikron-Anteil in der letzten Woche 2021 lag demnach laut RKI-Bericht bei rund 40 Prozent. Dies entspricht etwa einer Verdopplung im Vergleich zur Woche zuvor.

Die Delta-Variante, auf deren Konto die vierte Welle ging, verliert unterdessen weiter an Boden. Das RKI verwies jedoch auf große regionale Unterschiede beim Omikron-Stand: Der Anteil liege zwischen 11 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 96 Prozent in Bremen. Im Saarland liegt der Anteil laut RKI bei fast 85 Prozent. Generell werde in den nächsten Wochen mit einer starken Zunahme von Infektionen „mit der auch bei Geimpften und Genesenen leichter übertragbaren Omikronvariante gerechnet“, hieß es.

Corona im Saarland

809 neue Corona-Fälle binnen eines Tages hat das Robert-Koch-Institut (RKI) für das Saarland registriert (Vortag: 722). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt saarlandweit von 382,8 auf 403,1. Seit Beginn der Pandemie haben sich  mindestens 80 323 Menschen im Saarland mit dem Virus infiziert.

 Das RKI meldet am Donnerstag, 13. Januar, sieben weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Mittwoch waren es zwölf gewesen. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Saarland bleibt bei 1286.

 Mittlerweile liegt der Regionalverband Saarbrücken an der Spitze, was die Neuinfektionen betrifft. Die Ansteckungsrate binnen einer Woche, auf 100 000 Einwohner hochgerechnet (Inzidenz), beträgt aktuell 538,3. Am Mittwoch hatte das RKI noch 423,3 gemeldet.

 Den niedrigsten Wert verzeichnet weiterhin der Landkreis Neunkirchen mit einer Inzidenz von 266,1. Während in den Landkreisen Saarlouis, Merzig-Wadern, Neunkirchen und  im Regionalverband Saarbrücken die Infektionsrate stieg, ging sie im St. Wendeler Land und Saarpfalz-Kreis zurück.

Lokale und regionale Informationen zum Coronavirus finden Sie auch unter:

Regionalverband Saarbrücken - Saarlouis - Saarpfalz-Kreis

Merzig-Wadern - Neunkirchen - St. Wendel

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