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Corona-Inzidenz im Saarland: Wert weit niedriger als in Deutschland

Corona-Angaben des Robert-Koch-Instituts : Saarland-Inzidenz bleibt weit niedriger als der Neuinfektionswert in Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland stagniert nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf niedrigem Niveau. In zwei Landkreisen registrieren die Statistiker indes einen leichten Anstieg.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Montagmorgen 19 neue Corona-Fälle binnen eines Tages gemeldet. Insgesamt steigt die Zahl der im Saarland seit Pandemie-Beginn registrierten Infektionen damit auf 47 601. Das RKI meldet keinen weiteren Todesfall in Verbindung mit der Krankheit. Die Zahl der Verstorbenen an oder mit einer Corona-Infektion liegt im Saarland bei insgesamt 1052.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland bleibt unverändert. Die Zahl derer, die sich binnen sieben Tagen – auf 100 000 Einwohner hochgerechnet – mit dem Virus angesteckt haben, beträgt damit wie am Tag zuvor 42,9. Die niedrigste Inzidenz weist weiterhin der Landkreis Merzig-Wadern mit 30,9 wie am Vortag auf. Der Landkreis Saarlouis die höchste mit 52,7 (Sonntag: 53,2). Knapp dahinter bleibt Neunkirchen mit unverändert 52,6. Die beiden Ladnkreise mit steigender Inzidenz sind Saarpfalz von 35,3 auf 36 sowie St. Wendel, der von 34,7 auf 38,2 zulegte.

Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge etwas gestiegen. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 64,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 64,2 gelegen, vor einer Woche bei 61,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3088 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3022 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden sieben Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es zehn Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 255 388 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI zuletzt am Freitag mit 1,65 an. Der Vergleichswert der Vorwoche ist geringfügig niedriger. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 032 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 793.