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Corona-Inzidenz im Saarland sinkt - nur ein Landkreis mit Anstieg

Neue Zahlen des Robert-Koch-Instituts : Corona-Inzidenz im Saarland sinkt - nur ein Landkreis mit deutlichem Anstieg

Die Inzidenz für das gesamte Saarland sinkt weiter ab. Drei Landkreise verzeichnen in den letzten 24 Stunden allerdings wieder leicht steigende Zahlen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat im Saarland am Donnerstagmorgen 92 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden gemeldet. Seit Pandemie-Beginn wurden damit 47 399 Infektionen mit dem Coronavirus im Saarland registriert.

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt saarlandweit weiter auf 50,7. Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion meldet das RKI in seiner Fallzahl-Statistik für das Saarland aktuell in 1051 Fällen. Die höchste Inzidenz im Saarland weist laut den aktuellen Zahlen der Regionalverband Saarbrücken mit 61,7 auf. Mit 34,6 weist der Saarpfalz-Kreis die niedrigste Inzidenz der Saar-Kreise auf, im Vergleich zum Vortag ist die Inzidenz hier allerdings gestiegen. Einen deutlichen Anstieg der Inzidenz verzeichnet derweil der Landkreis St. Wendel: Hier steigt die Inzidenz innerhalb eines Tages von 37,0 auf 46,3 an.

Zahlen für Deutschland

Deutschlandweit ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag etwas gestiegen. Das RKI gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 63,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,0 gelegen, vor einer Woche bei 63,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12 150 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 696 Ansteckungen gelegen.

Bundesweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 67 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 115 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 227 501 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,60 an. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93 638.