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Corona im Saarland:Sinkende Corona-Inzidenz im Saarland

Die aktuellen Zahlen des RKI : Corona-Inzidenz im Saarland sinkt erneut

Diese RKI-Zahlen sind gute Nachrichten für das Saarland. Die Inzidenz im gesamten Bundesland sinkt leicht.

148 neue Corona-Fälle binnen eines Tages hat das Robert-Koch-Institut (RKI) im Saarland registriert. Diese Angabe machen die Experten am Mittwoch (8. September) für den vergangenen Dienstag. Seit dem Pandemie-Beginn sind  45 450 Fälle zusammengekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland liegt nun bei 89,2, tags zuvor bei 96,3.

Das RKI meldet außerdem 2 weitere Todesfälle in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Saarland bleibt damit bei 1037.

Der Landkreis Saarlouis bleibt an der Spitze der Neuinfektionen, kann aber leicht sinkende Inzidenz-Zahlen vermelden. Der Wert liegt aktuell bei 116,1 (Dienstag:125,4;Montag: 123,9). Gefolgt wird der Kreis Saarlouis vom Regionalverband Saarbrücken mit 110,5 (Dienstag: 117,9) .

Der Landkreis Neunkirchen hat wieder den geringsten Inzidenz-Wert mit 47,3. Die Inzidenzien im Saarland zwischen den einzelnen Regionen sind damit sehr unterschiedlich.

Die Corona-Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist auch deutschlandweit erneut leicht gefallen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen lag sie bei 82,7 - am Vortag hatte der Wert bei 83,8 gelegen, vor einer Woche bei 75,7. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 13 565 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:09 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13 531 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 35 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 23 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 030 681 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI in seinem Lagebericht am Dienstag mit 1,69 an (Montag 1,64). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Meldedatums an das lokale Gesundheitsamt. Zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung vergehen demnach im Schnitt etwa zehn Tage, dieser Wert spiegelt die Infektionslage also merklich verzögert wider.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 793 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 448.