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Corona im Saarland: Sieben-Tage-Inzidenz steigt – ein Kreis über 100

Corona-Zahlen des RKI : RKI korrigiert Zahlen für Deutschland – Inzidenz im Saarland steigt: ein Kreis klar über 100

Nach einer technischen Panne am Donnerstagmorgen hat das RKI seine Corona-Zahlen für Gesamtdeutschland aktualisiert. Für das Saarland meldet das RKI anhaltend steigende Zahlen bei den Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Ein Landkreis hat nun die 100er-Grenze deutlich überschritten.

Für den heutigen Donnerstag (26. August) meldet das RKI (Roland-Koch-Institut) 166 neue Corona-Fälle für das Saarland und damit 43 871 Fälle insgesamt seit Pandemie-Beginn. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 81,5. Am Mittwoch hatte sie noch bei 71,4 gelegen. Es gab keine neuen Todesfälle. Laut RKI sind insgesamt 1031 Menschen im Saarland an oder mit Corona verstorben. Der Stadtverband Saarbrücken hat die 100er-Marke deutlich überschritten und weist mit 113,5 die höchste Inzidenz im Saarland auf. Der Landkreis St. Wendel weist mit 34,5 die niedrigste Inzidenz im Saarland auf. Der Wert nahm im Vergleich zum Vortag sogar ab.

Zahlen für Deutschland steigen weiter

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen haben die Gesundheitsämter in Deutschland 12 626 Corona-Neuinfektionen gemeldet. In fast allen Bundesländern ist die Sieben-Tage-Inzidenz gestiegen. Doch in der Gesamtüberblick für Deutschland zeigte das RKI-Dashboard am Donnerstagmorgen einen Wert von 33,0 – einen enormen und unwahrscheinlichen Rückgang im Vergleich zu 61,3 am Vortag. Mittlerweile hat das RKI verkündet, dass es sich um einen Fehler handelte und das Dashboard korrigiert: Die Sieben-Tage-Inzidenz für Deutschland liegt bei 66,0.

 Am Donnerstagmorgen (Stand: 7.23 Uhr) vermeldete das Robert-Koch-Institut für Deutschland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 33,0 – ein enormer und unwahrscheinlicher Rückgang im Vergleich zu 61,3 am Vortag. Mittlerweile wurden die Zahlen korrigiert.
Am Donnerstagmorgen (Stand: 7.23 Uhr) vermeldete das Robert-Koch-Institut für Deutschland eine Sieben-Tage-Inzidenz von 33,0 – ein enormer und unwahrscheinlicher Rückgang im Vergleich zu 61,3 am Vortag. Mittlerweile wurden die Zahlen korrigiert. Foto: Robert-Koch-Institut/Screenshot Robert-Koch-Institut

Allerdings hatte Hamburg laut RKI keine Daten zu Corona-Infektionen oder -Todesfällen übermittelt. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 8400 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 21 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 901 799 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 082.