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Corona im Saarland: Inzidenz steigt weiter, 3 Landkreise über 100

Corona-Zahlen des RKI : Inzidenz im Saarland steigt weiter an – drei Landkreise über 100

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Samstag 133 Neuinfektionen im Saarland gemeldet. Nun hat noch ein dritter Landkreis die 100er-Marke überschritten.

Für den heutigen Samstag meldet das RKI 133 neue Corona-Fälle für das Saarland innerhalb von 24 Stunden und damit 45 041 Fälle insgesamt seit Pandemie-Beginn. Am Vortag hatte das RKI 152 Fälle gemeldet, am Montag zu Beginn der Woche waren es noch lediglich 24 gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Saarland liegt nun bei 93.

Das RKI meldet keinen weiteren Todesfall in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Saarland bleibt damit bei 1035.

Im Landkreis Saarlouis ist die Inzidenz leicht gesunken, er bleibt jedoch der Landkreis mit der höchsten Inzidenz im Saarland. Auch im Saarpfalz-Kreis steigt die Inzidenz wieder über die 100er-Schwelle an. Damit liegen erstmals seit Der Landkreis Neunkirchen hat weiterhin den niedrigsten Wert mit 45.

Die aktuellen Zahlen für Deutschland

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen lag sie bei 80,7 - am Vortag hatte der Wert bei 80,2 gelegen, vor einer Woche bei 72,1. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10 835 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 10 303 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 22 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3 995 188 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Inzidenz der Neuinfektionen war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig sollen daneben weitere Werte wie die Zahl der Krankenhauseinweisungen stärker berücksichtigt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gibt das RKI nun mit 1,83 an (Vortag 1,74). Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen.

Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz erfolgt nach RKI-Angaben auf Basis des Meldedatums an das lokale Gesundheitsamt. Zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung vergehen demnach im Schnitt etwa zehn Tage, dieser Wert spiegelt die Infektionslage also merklich verzögert wider.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3 763 600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 92 325.