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Bundespolizei weist an der Grenze zum Saarland mehr als 100 Menschen zurück

Kontrollen wegen Coronavirus : An der Grenze zum Saarland über 100 Rückweisungen

Die Bundespolizei hat am Montag an vier vielgenutzten Grenzübergängen des Saarlandes zu Frankreich und Luxemburg begonnen, Menschen ohne triftigen Einreisegrund abzuweisen. Nach Angaben eines Sprechers verwehrten Beamte in den ersten Stunden rund 100 Menschen die Einreise.

Später habe der Verkehr  deutlich nachgelassen, weil sich die Kontrollen herumgesprochen hätten.

Allerdings blieben zahlreiche Grenzübergänge am Montag weiter passierbar. Die Kontrollen sollen heute auf kleinere Übergänge ausgeweitet werden. Die Bundespolizei im Saarland wird dabei von der Bundesbereitschaftspolizei aus anderen Bundesländern unterstützt. Geprüft wird, ob kleinere Straßen, die nach Frankreich oder Luxemburg führen, gesperrt werden können, so dass der Verkehr in Richtung der bewachten Grenzübergänge umgeleitet wird.

Ab Dienstag müssen Berufspendler an der Grenze einen Nachweis ihres Arbeitgebers vorlegen. Das saarländische Wirtschaftsministerium hat dazu ein Muster entwickelt.