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Bayern senkt, Saarland bleibt bei Corona-Grenzwert für Keise

Bayern schert aus : Saarland hält an Corona-Grenzwert für Landkreise fest

Bayern senkt den Corona-Grenzwert für die Landkreise. Das Saarland zieht diesmal nicht mit.

Anders als andere Bundesländer will das Saarland den Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen nicht verschärfen. „Eine Änderung ist derzeit, auch aufgrund der  niedrigen Neuinfektionen, nicht geplant“, erklärte die Landesregierung am Dienstag.

Zuvor hatte die bayerische Landesregierung erklärt, den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche in einer Stadt oder einem Landkreis herabzusetzen. Bund und Länder hatten sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geeinigt. Auch das Land Berlin hält dies für zu viel und hat ein eigenes Warnsystem ab dem Wert von 30 erstellt. In Baden-Württemberg soll künftig die Grenze von 35 Neuinfektionen gelten.

Im Saarland sind derzeit alle Kreise weit von dem 50-Fälle-Grenzwert entfernt, hatte das Robert-Koch-Institut erklärt. Bei Überschreiten der Marke sollen Lockerungsmaßnahmen auf den Prüfstand kommen.