Friedens-Aktionen am 1. September Friedensnetz Saar und DGB am Antikriegstag aktiv

Saarbrücken/Völklingen · Wegen der weltweiten Aufrüstung in Corona-Pandemie-Zeiten hat das Friedensnetz Saar zum Antikriegstag/Weltfriedenstag am 1. September um 13 Uhr auf dem St. Johanner Markt zu einer Teilnahme an einer Kundgebung aufgerufen.

 Waltraud Andruet vom Friedensnetz Saar.

Waltraud Andruet vom Friedensnetz Saar.

Foto: Oliver Dietze

„Eine neue atomare Rüstungsspirale ist in Gang gekommen, die alleine hunderte Milliarden Euro verschlingen wird und gleichzeitig die Gefahr eines Atomkriegs erhöht“, sagte die Sprecherin des Friedensnetzes Saar, Waltraud Andruet aus Saarwellingen, der SZ. Andruet kritisierte, dass Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für mehrere Milliarden Euro in den USA F-18-Bomber für die Bundesluftwaffe kaufen wolle. Diese sollten im Kriegsfall US-Atombomben vom Flugplatz Büchel in der Eifel zu den Vernichtungszielen transportieren. „Trotz aller Beteuerungen laufen die deutschen Rüstungsexporte in Krisen- und Kriegsgebiete weiter“, sagte Andruet.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Saar will am 1. September die Erinnerung an den Überfall der Wehrmacht auf Polen 1939 wachhalten. Der DGB rufe zur Teilnahme an einer Kundgebung in Völklingen am Denkmal für die Opfer des Faschismus im Schillerpark ab 17 Uhr auf,  teilte DGB-Saar-Sprecher Thomas Schulz mit.

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