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Alt bewährte Gutsherrenart von Klaus Bouillon.

Kommentar : Klientel-Politik muss ein Ende haben

Natürlich haben viele Saarländerinnen und Saarländer, die in kleinen Räumen voller  Menschen arbeiten, in den Herbst- und Wintermonaten Sorgen wegen Corona.

Das geht Lehrerinnen und Lehrern ebenso wie den Schülerinnen und Schülern, die zusätzlich noch in Bussen und Bahnen eng an eng zu den Bildungsstätten fahren. Auch in anderen Berufsgruppen macht man sich solche Gedanken. Daher muss die Handlungsweise der CDU/SPD-Landesregierung erschrecken. Nach Gutsherrenart werden durch den CDU-Innenminister Klaus Bouillon auf Steuerkosten gekaufte 45000 FFP2-Masken auf einen Bettelbrief eines befreundeten Lehrerverbands hin verschenkt. Das gleicht jener Methode, die vor dem Skandal um den Landessportverband noch bei der Vergabe von Mitteln für Kunstrasenplätze angewandt wurde.

Wenn diese Methode auch mitten in dieser schweren Krise die Politik der CDU/SPD-Landesregierung bestimmt, muss den Betroffenen angst und bange werden. Diese  intransparente Klientel-Politik muss sofort beendet werden. Die CDU/SPD-Landesregierung hat einen Amtseid abgelegt, der sie verpflichtet, das Wohl aller Saarländerinnen und Saarländer zu schützen. Nicht nur das derjenigen, die zur eigenen Wählerschaft gehören.