1. Saarland
  2. Landespolitik

Ab 15. Juni: Weitere Corona-Lockerungen und -Änderungen im Saarland

Was sich alles geändert hat : Weitere Corona-Lockerungen im Saarland

Am Montag, 15. Juni, traten im Saarland weitere Corona-Lockerungen in Kraft. So sind wieder Sportveranstaltungen mit einer – limitierten – Zuschauerzahl möglich. Änderungen betreffen auch die Gastronomie.

Die saarländische Landesregierung hat eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Diese enthält einige Lockerungen und Änderungen der bisherigen Vorgaben. So sollen etwa eine geringe Zahl von Zuschauern bei Sportereignissen erlaubt werden. Wie die Regierung in einer Pressemitteilung infomiert, traten die neuen Regeln am 15. Juni in Kraft.

„Das seit Wochen niedrige Infektionsgeschehen zeigt wie verantwortungsvoll und diszipliniert die Saarländerinnen und Saarländer sich in den vergangenen Monaten an die Einschränkungen gehalten haben“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling. Daher seien weitere behutsam Schritte der Öffnung möglich.

Demnach ist der Kurs-, Trainings- und Sportbetrieb sowie der Betrieb von Tanzschulen mit bis zu 20 Personen möglich. Das sind doppelt so viele wie bisher.

Zuschauer sind in begrenzter Anzahl unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder zugelassen. Laut der Mitteilung der Regierung gilt, dass maximal 50 Personen in einem geschlossenem Raum und maximal 100 Personen unter freiem Himmel erlaubt sind.

Die gleichen Regeln sollen für Veranstaltungen generell gelten: in geschlossenen Räumen mit bis zu 50 Personen und unter freiem Himmel mit bis zu 100 Personen. Dabei sind Veranstaltungen mit mehr als zehn anwesenden Personen unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde zu melden. Die vollständige Kontaktnachverfolgung muss demnach gewährleistet sein, besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen sind zu beachten und der Mindestabstand von eineinhalb Metern muss eingehalten werden.

Chorveranstaltungen und –proben in geschlossenen Räumen sind künftig mit bis zu zehn Teilnehmern zulässig. Dafür ist jedoch ein Hygienekonzept zwingen vorgeschrieben. Auch hier müssen die vollständige Kontaktnachverfolgung gewährleistet sein sowie besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen beachtet werden.

Saunaanlagen können unter Beachtung von infektionsschutzrechtlichen Auflagen der Ortspolizeibehörden wieder geöffnet werden.

Die Betriebszeiten der Gaststättenbetriebe wurden erneut um eine Stunde auf 24 Uhr verlängert. Die restlichen Regelungen für die Gastronomie bleiben bestehen.