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Landesliga: Hofeld hofft noch auf die Rettung

Landesliga: Hofeld hofft noch auf die Rettung

Hofeld. Wie groß ist der Rückstand des Tabellenvorletzten SV Hofeld auf einen Nichtabstiegsplatz in der Fußball-Landesliga Nordost? Drei Punkte, sieben Punkte oder sogar acht? Diese Frage kann zum derzeitigen Zeitpunkt niemand beantworten. Denn ob aus der Landesliga Nordost drei, vier oder fünf Teams absteigen, wird erst nach dem Saisonende feststehen

Hofeld. Wie groß ist der Rückstand des Tabellenvorletzten SV Hofeld auf einen Nichtabstiegsplatz in der Fußball-Landesliga Nordost? Drei Punkte, sieben Punkte oder sogar acht? Diese Frage kann zum derzeitigen Zeitpunkt niemand beantworten. Denn ob aus der Landesliga Nordost drei, vier oder fünf Teams absteigen, wird erst nach dem Saisonende feststehen. Der Grund: Die Zahl der Absteiger hängt mit der Anzahl der Absteiger in den höheren Ligen zusammen und davon, ob der Tabellenzweite das Entscheidungsspiel der beiden Landesliga-Zweiten um den Verbandsliga-Aufstieg gegen den Südwest-Zweiten gewinnt. Nach derzeitigem Stand würde eine Mannschaft (SV Furpach) aus der Verbandsliga in die Landesliga Nordost absteigen. Das bedeutet: Es müssten vier Teams aus der Landesliga raus, wenn der Tabellenzweite nicht aufsteigt. Schafft der Zweite den Aufstieg, wären es drei Absteiger.Klingt kompliziert, ist es auch. Fakt ist aber: Der Tabellen-17. Hofeld muss sich in den letzten sieben Saisonspielen mindestens um zwei Plätze verbessern, sonst spielen die Grün-Weißen in der kommenden Saison in jedem Fall in der Bezirksliga St. Wendel. "Unsere Trainer Jörg Scheffler und Rainer Sahner werden aber alles daran setzen, dass wir in der Klasse bleiben", sagt Hofelds Geschäftsführer Armin Schwan vor dem Derby an diesem Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Grügelborn. "Das ist eine besondere Begegnung. Die Spieler kennen sich alle untereinander und sind entsprechend motiviert", erklärt Schwan.

Dass seine Elf so tief im Tabellenkeller steht, sieht der Geschäftsführer vor allem im dünnen Kader begründet. "Das geht sogar soweit, dass in der zweiten Mannschaft ständig eine ganze Menge AH-Spieler auflaufen müssen. Die bekommen zwar jede Woche auf die Ohren, erklären sich aber trotzdem immer wieder bereit, auszuhelfen, so dass wir noch kein Spiel absagen mussten. Das macht uns schon ein wenig stolz", berichtet Schwan. sem