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Land fördert weiteren Ausbau der Marien-Pilgerstätte

Land fördert weiteren Ausbau der Marien-Pilgerstätte

Marpingen. Mit 630 000 Euro fördert das saarländische Wirtschaftsministerium den weiteren Ausbau und Sanierung der Marien-Verehrungsstätte im Marpinger Härtelwald. Mit dem Geld werden unter anderem Parkplätze und die dazugehörige Infrastruktur gebaut. Zudem werden die Wege so ausgebaut, dass auch gehbehinderte Pilger und Touristen sie problemlos nutzen können

Marpingen. Mit 630 000 Euro fördert das saarländische Wirtschaftsministerium den weiteren Ausbau und Sanierung der Marien-Verehrungsstätte im Marpinger Härtelwald. Mit dem Geld werden unter anderem Parkplätze und die dazugehörige Infrastruktur gebaut. Zudem werden die Wege so ausgebaut, dass auch gehbehinderte Pilger und Touristen sie problemlos nutzen können. Insgesamt kostet die Maßnahme 900 000 Euro.2005 hat die Gemeinde Marpingen begonnen den Bereich der Quelle und der Kapelle im Härtelwald zu sanieren und an die Anforderungen an ein Tourismusziel anzupassen. Insgesamt wurden dafür 1,59 Millionen Euro ausgegeben. Das Land gab dazu einen Zuschuss aus Tourismusmitteln in Höhe von 1,11 Millionen Euro.

"Der Erfolg der vier Pilgerwege im Pilger-Dreieck Tholey-Marpingen-St. Wendel zeigt das Potenzial dieses Tourismus-Segments", sagt Joachim Kiefaber, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft. "Die Investitionen in die touristische Infrastruktur sind die Voraussetzung dafür, dass wir die Chancen nutzen und neue Besucherinnen und Besucher ins Saarland locken können. Wir wollen die Pilger zum Verweilen einladen und sie dazu animieren, auch andere touristische Einrichtungen zu nutzen. Durch Synergieeffekte profitieren auch andere Branchen, wie etwa Gastronomie und Hotellerie." red

Hintergrund

Das Pilgerdreieck: Die jahrhundertealten Pilgerstätten St. Wendel, Tholey und Marpingen sind in den vergangenen Jahren miteinander verbunden worden. Die Pilgerwanderwege - Marien-Rundweg, Wendelinus-Pilgerweg, Mauritius-Rundweg, Wendelinus-Rundweg - sind im Rahmen des EU-Förderprogramms Leader-plus mit 29 500 Euro bezuschusst worden, die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf 68 000 Euro. red