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Kulani-Förderungzinkt KonkurrenzkampfZu: "Alle wollen weiter mitmachen", SZ vom 31. August

Kulani-Förderungzinkt KonkurrenzkampfZu: "Alle wollen weiter mitmachen", SZ vom 31. August

Kulani-Förderungzinkt KonkurrenzkampfZu: "Alle wollen weiter mitmachen", SZ vom 31. August2,2 Millionen Euro investiert die Europäische Union seit 2008 bis 2013 über die Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land (Kulani) in die Entwicklung des St. Wendeler Landes

Kulani-Förderung

zinkt Konkurrenzkampf

Zu: "Alle wollen weiter mitmachen", SZ vom 31. August

2,2 Millionen Euro investiert die Europäische Union seit 2008 bis 2013 über die Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land (Kulani) in die Entwicklung des St. Wendeler Landes. Falsch, die EU verteilt lediglich Geld, das direkt aus den Geldbeuteln deutscher Steuerzahler kommt. Einen faden Beigeschmack bekommt die Geschichte, wenn Zuwendungen an Wirtschaftsunternehmen fließen. Selbst wenn es sich bei der Kulani um einen eingetragenen Verein handelt, so ist dieser doch ohne Zweifel wirtschaftlich aktiv. Die Subventionierung einzelner Marktteilnehmer widerspricht aber dem Grundsatz der Gleichbehandlung und geht zu Lasten Dritter - auch wenn die Verantwortlichen glauben, sie handelten in bester Absicht. Werner Jochem, St. Wendel

Auch Seelsorger in den neuen Einheiten aktiv

Zu: "Alles neu rund um die Kirchtürme", Dienstag 30. August

Der neue Pastoralplan, der im gesamten Bistum umgesetzt wird, sieht glücklicherweise nicht nur den Einsatz des Pfarrers und gegebenenfalls eines Kooperators pro Einheit vor, wie es der Artikel vermuten lässt. In den meisten Seelsorgeeinheiten arbeiten Seelsorgeteams bestehend aus, neben den im Artikel erwähnten Priestern, aus Diakonen im Hauptberuf oder mit Zivilberuf sowie Gemeindereferenten. Allein in den Seelsorgeeinheiten des Dekanates St. Wendel existieren Planstellen für acht Diakone sowie neun Gemeindereferenten. Hinzu kommen Pastoralreferenten, die auf Dekanatsebene eingesetzt sind und unter anderem in Projekten, bezogen auf bestimmte Personengruppen, zum Beispiel Jugendliche, mitwirken. Die Pastoralteams verstehen sich ausdrücklich als "Teams" mit unterschiedlichen Zuständigkeiten der einzelnen Seelsorger. Freilich ist den Priestern ein Großteil der sakramentalen Aufgaben vorbehalten wie die Leitung der Eucharistiefeiern, Trauungen und Krankensalbungen sowie Beerdigungen. Doch schon bei Taufen kommen Diakone zum Einsatz. Ein Großteil der weiteren Arbeitsfelder wie die Erstkommunion- und Firmvorbereitung, die Seniorenarbeit, Krankenkommunion, Gestaltung von Andachten, die Begleitung verschiedener Gruppen werden von allen drei Berufsgruppen in den Gemeinden gleichermaßen getragen. Hinzu kommt in allen Pfarreien das herausragende Engagement einer großen Anzahl Ehrenamtlicher, die zum Teil sehr selbstständig in den verschiedenen Gruppen und Gremien tätig sind und ebenfalls wichtige seelsorgerische Dienste leisten. Wenn der Artikel nur die Priester in den neuen Einheiten benennt, übersieht er mindestens die Hälfte der im Dekanat St. Wendel tätigen Seelsorger.

Marion Bexten, Tholey

Zuschuss-Forderung

ist ein Witz

Zu: "Marpinger SPD Chef will Ministerzuschuss", SZ vom 30. August

Was im Kopf des Dorfpolitikers Volker Weber vorgeht, kann nur er selbst wissen. Wer hat ihn autorisiert, für die Vermieter von Ferienwohnungen so lächerlich aktiv zu werden? Ich nicht. Weber fordert einen Ministerzuschuss von monatlich 8,99 Euro für Zweitfernseher in Ferienwohnung, das sind täglich 30 Cent. Wer soll das ernst nehmen? Reine Wichtigtuerei wegen 30 Cent, sonst sehe ich nichts. Herr Weber, wenn sie wieder in die SZ wollen, dann für ein wichtiges Thema und Hirn einschalten, so machen sie sich nur lächerlich.

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