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Künftig niedrigere Getränkepreise

Künftig niedrigere Getränkepreise

Großrosseln. "Wir hoffen, dass wir jetzt wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen", sagte Wolfgang Roth, einer der beiden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Vereine des Gemeindebezirks Großrosseln (AVG), am vergangenen Freitag während der diesjährigen Mitgliederversammlung

Großrosseln. "Wir hoffen, dass wir jetzt wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen", sagte Wolfgang Roth, einer der beiden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Vereine des Gemeindebezirks Großrosseln (AVG), am vergangenen Freitag während der diesjährigen Mitgliederversammlung. Zuvor hatte er über den mit Spannung erwarteten Tagesordnungspunkt "Situation Rosseltalhalle" berichtet.

Der Nutzungsvertrag, den die Veranstalter mit der AVG abschließen müssen, hatte in den vergangenen Wochen für teilweise hitzige Diskussionen geführt (wir berichteten). Einige kulturtreibende Vereine kritisierten die Abgabenregelung und die aus ihrer Sicht zu hohen Getränkepreise in der neuen Halle.

Nachdem im Vorfeld der Versammlung Gespräche zwischen Vereinen, AVG und Gemeinde geführt wurden, hatten sich die Wogen geglättet. Roth erläuterte die Nachbesserungen: Bier, Cola, Limo und Sprudel werden seit Anfang April im Probenbetrieb billiger als zuvor verkauft. Und wer zum beliebten kleinen "Klopfer" greift, muss statt zwei Euro nur noch 1,50 Euro zahlen. "Alle anderen Getränkepreise bleiben unverändert", erklärte Roth.

Eine weitere Neuerung: Veranstalter können ihren Wein und Sekt in Zukunft selbst einkaufen, müssen dann allerdings pro verkaufter Flasche ein sogenanntes "Stoppengeld" abführen. Da mit den Einnahmen aus dem Hallengeschäft auch das Dorffest finanziert wird, wurde die von einigen Vereinen gewünschte Abschaffung der AVG-Abgaben abgelehnt.

Kein Rundstand in der Halle

Den geforderten Rundstand in der Halle wird es wegen des fehlenden Wasseranschlusses nicht geben. Roth teilte weiter mit, dass Veranstaltungen auf dem Vorplatz in Zukunft vom Hallenbetrieb abgekoppelt und von den Vereinen in Eigenregie durchgeführt werden. Für die Platz-Nutzung legt die Verwaltung eine Fixmiete fest.

Bei der kurzen Aussprache betonte der AVG-Vorsitzende Roland Jancik, dass Veranstalter, die ihre Bedienungen selbst stellen, frei über deren Bezahlung entscheiden können. AVG-Vorgaben gibt es nicht. Die gute Nachricht für den Musikverein Rheingold und den Karnevalverein Doll Doll: Ihnen werden in dem Neubau Lagermöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

24 der insgesamt 35 AVG-Mitglieder hatten ihre Vertreter in die Rosseltalhalle geschickt. Bei einer Enthaltung beschlossen die 53 Delegierten, die Preise beim diesjährigen Dorffest nicht anzuheben.