Folgen des Verkehrschaos Kritik an der Polizei nach Sperrung der A6

Saarbrücken · Mehr als 17 Stunden lang waren bis gestern rund 100 Helfer im Einsatz an der Fechinger Talbrücke, wo ein 71-jähriger Mann aus Rohrbach drohte, in den Tod zu springen. Die Sperrung dieser Hauptverkehrsader führte zu erheblichen Staus im gesamten Umland. Polizeisprecher Georg Himbert sprach von einem „Verkehrs­infarkt“. Claus-Thomas Bodamer, Geschäftsführer des Landesverbandes der Verkehrsgewerbe Saar kritisiert die Polizeiarbeit scharf: „Ich kann mir nicht vorstellen, warum vier Fahrspuren gesperrt werden müssen, weil eine Person am Geländer steht“, heißt es in einer Mitteilung. Er verweist unter anderem auf die wirtschaftlichen Folgen: „Immerhin geht es darum, dass dem Wirtschaftsverkehr sämtliche Tourenpläne, Liefertermine und Lenkzeiten geschreddert worden sind.“

 Ein Verkehrschaos löste ein Mann aus, der am Dienstag auf der Fechinger Talbrücke seinen Selbstmord ankündigte und damit eine Sperrung der A6 in beide Richtungen auslöste. Während der stundenlangen Verhandlungen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen u.a. hier auf der Stadtautobahn.

Ein Verkehrschaos löste ein Mann aus, der am Dienstag auf der Fechinger Talbrücke seinen Selbstmord ankündigte und damit eine Sperrung der A6 in beide Richtungen auslöste. Während der stundenlangen Verhandlungen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen u.a. hier auf der Stadtautobahn.

Foto: BeckerBredel