1. Saarland

Krieg in der Ukraine: Saarland nimmt vier Verletzte auf

Evakuierungs-Einsatz der Bundeswehr : Saarland nimmt vier Kriegsverletzte aus der Ukraine auf – Jost: „eine Selbstverständlichkeit“

26 Kriegsverletzte aus der Ukraine sind am Donnerstag nach einem Evakuierungs-Einsatz der Bundeswehr in Deutschland angekommen. Vier dieser Patienten werden nun im Saarland behandelt.

Das Saarland hat vier Kriegsverletzte aus der Ukraine aufgenommen. Das teilt das saarländische Innenministerium mit. Demnach wurden am Donnerstag 26 Verletzte aus der Ukraine nach einem Evakuierungs-Einsatz der Bundeswehr vom Flughafen Frankfurt am Main aufgenommen und innerhalb des „Kleeblattes Südwest“ verteilt.

Die sogenannte Kleeblatt-Struktur ist während der Corona-Pandemie entstanden, um die länderübergreifende Verlegung von Patienten zu vereinfachen. Das Saarland gehört zur Kleeblatt-Region Südwest, dem auch Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz angehören.

Die vier dem Saarland zugewiesenen ukrainischen Patienten befinden sich mittlerweile in der sogenannten Maximalversorgung von zwei saarländischen Kliniken. Transportiert worden waren sie mit einem Intensivtransporthubschrauber und Rettungstransportwagen des saarländischen Rettungsdienstes. Laut Innenministerium sind die vier Kriegsverletzten aus der Ukraine „in stabilem Zustand“.

Kriegsverletzte aufzunehmen und ihnen bestmöglich zu helfen sei „für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagt Innenminister Reinhold Jost dazu.