1. Saarland

Kreis kommt mit blauem Auge davon

Kreis kommt mit blauem Auge davon

Man hörte sie am Mittwoch deutlich purzeln, die Steine von den Herzen mancher Verantwortlicher im Kreis: Der große Kahlschlag bei der Bundeswehr blieb aus, die Standorte in unserer Region werden von der gewaltigen Strukturreform, die den Streitkräften bevorsteht, halbwegs verschont. Das ist seit der Vorstellung des neuen Strukturkonzeptes durch das Verteidigungsministerium jetzt Gewissheit

Man hörte sie am Mittwoch deutlich purzeln, die Steine von den Herzen mancher Verantwortlicher im Kreis: Der große Kahlschlag bei der Bundeswehr blieb aus, die Standorte in unserer Region werden von der gewaltigen Strukturreform, die den Streitkräften bevorsteht, halbwegs verschont. Das ist seit der Vorstellung des neuen Strukturkonzeptes durch das Verteidigungsministerium jetzt Gewissheit. Um sich auszumalen, was hätte passieren können bei der Bundeswehr-Reform, muss man nur ein paar Kilometer saaraufwärts blicken, nach Saarlouis: Dort wird der Bundeswehr-Standort im Zuge der Reform faktisch aufgegeben, nur ein kleiner Rest an Personal verbleibt dort. Ein schwerer Schlag für die Stadt, wie fast jeder der dortigen Kommunalpolitiker betonte.Das bleibt Merzig erspart, die Personalstärke in der Kaserne auf der Ell schrumpft zwar um 100 auf künftig 670 Frauen und Männer - der Standort in seiner Gänze bleibt aber bestehen. Ähnliches gilt für das Munitionsdepot in Eft-Hellendorf, wo in Zukunft immerhin auch noch 160 Menschen arbeiten werden. Somit bleiben zwei nicht unbedeutende Wirtschaftsfaktoren für die Standort-Kommunen erhalten. Es hätte für unseren Kreis wahrlich schlimmer kommen können.