1. Saarland

Krankenhaushilfsdienst erinnert sich an seine Gründung

Krankenhaushilfsdienst erinnert sich an seine Gründung

Der Ökumenische Krankenhaushilfsdienstes (ÖKH) an den beiden Saarlouiser Krankenhäusern erinnert sich heute seiner Gründung vor 30 Jahren.

Saarlouis. Der Ökumenische Krankenhaushilfsdienstes (ÖKH) an den beiden Saarlouiser Krankenhäusern erinnert sich heute seiner Gründung vor 30 Jahren. Um 14.30 Uhr findet dazu ein gemeinsamer Gottesdienst in der evangelischen Kirche am Kaiser-Friedrich-Ring statt.Seit März 1982 arbeiten zwei Kreise des ÖKH in der St.-Elisabeth-Klinik und im Krankenhaus Saarlouis vom DRK. Bei der täglichen Arbeit geht es um ein Mehr an menschlicher Zuwendung gegenüber den Patienten. Gegründet wurde der Kreis auf Initiative des damaligen Dechanten von Saarlouis, Pfarrer Anton Heidger, und vom Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Saarlouis, Jürgen Stengel.

Bei der Gründungsversammlung sprach es Dechant Heidger darüber, dass dieser Dienst im Evangelium begründet ist. Angeregt von dem Wort Jesu "Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht", übernehmen auch heute noch Frauen und Männer in persönlicher Verantwortung diesen besonderen Hilfsdienst. Sie tun es ohne Ansehen der Konfession, aber nur, wenn die Patienten es auch wollen. In Kursen werden sie auf ihren Dienst vorbereitet.

Beide Kreise erfüllen ihre Aufgaben in selbstständiger Verantwortung mit den beiden Einsatzleiterinnen, für St. Elisabeth Ursula Grützmacher, Telefon (0 68 31) 16 16 62, für das DRK-Krankenhaus Mechthild Kratz, Telefon (0 68 31) 17 13 43.

40 Frauen und Männer engagieren sich in den beiden Häusern. Verstärkung wird aber immer wieder gesucht. Auskunft geben die beiden Einsatzleiterinnen. Sie klären auf über die abwechselungsreiche Arbeit eines ÖKH. Wer mitarbeiten möchte, sollte sich auf einen Einsatz pro Woche von drei bis vier Stunden einstellen. red