Kommunalwahlen am 9. Juni Diese fünf Männer und Frauen wollen ins Saarbrücker Schloss

Saarbrücken · Die Menschen im Regionalverband entscheiden am 9. Juni, wer neue Chefin oder neuer Chef im Saarbrücker Schloss wird. Es gibt fünf Bewerbungen.

 Das Saarbrücker Schloss ist der Sitz der Verwaltung des Regionalverbandes.

Das Saarbrücker Schloss ist der Sitz der Verwaltung des Regionalverbandes.

Foto: BeckerBredel

Fünf Männer und Frauen wollen die Nachfolge von Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (SPD) antreten. Ihre Bewerbungen hat der Wahlausschuss des Regionalverbandes zugelassen, wie aus einer Bekanntmachung des Regionalverbandes hervorgeht. Gillo, der seit 2009 an der Spitze des Regionalverbandes steht und kurz nach der Wahl im Juni 67 Jahre alt wird, tritt nicht mehr an.

Das sind die Kandidatinnen und Kandidaten

Für die SPD kandidiert Carolin Lehberger aus Riegelsberg (Jahrgang 1980), promovierte Diplom-Pädagogin und Direktorin der Volkshochschule des Regionalverbandes. Für die CDU tritt der Diplom-Ingenieur und Architekt Ralph Schmidt aus Riegelsberg (Jahrgang 1970) an, Geschäftsführer der Arge Solar. Für ihn ist es der zweite Versuch, nachdem er 2019 gegen Gillo verlor.

Kandidatin der Grünen ist die Wirtschaftsprüferin Anne Lahoda aus Saarbrücken (Jahrgang 1978). Für die Linke kandidiert Manfred Klasen aus Saarbrücken (Jahrgang 1961), Geschäftsführer der Saarländischen Armutskonferenz. Die FDP schickt Roland König aus Saarbrücken (Jahrgang 1966) ins Rennen, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Fuchs & König Unternehmensberatung & Makler GmbH.

Acht Parteien und Wählergruppen zugelassen

Für die am gleichen Tag stattfindende Wahl der Regionalversammlung ließ der Wahlausschuss acht Parteien und Wählergruppen zu: SPD, CDU, Grüne, FDP, Linke, Freie Wähler, bunt.saar und Saarland für Alle. Die AfD war nicht zugelassen worden, weil von ihr zwei Wahlvorschläge vorlagen, was nach dem Kommunalwahlgesetz zur Ungültigkeit beider Listen führt.

Bei der Wahl 2019 war die SPD mit 29,7 Prozent stärkste Kraft geworden, vor der CDU mit 28,1 Prozent. Piraten, NPD und ÖDP, die vor fünf Jahren noch antraten, stehen diesmal nicht auf dem Wahlzettel.

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