1. Saarland

Kommunale Angst vor der Nachtigall

Kommunale Angst vor der Nachtigall

Kommunale Angst vor der NachtigallZu "Kein Urwald auf dem DSD-Gelände", SZ vom 15. November:Wenn wir schon nicht selber alles platt machen können, dann lassen wir es andere für uns tun. So oder ähnlich könnte das Motto der Stadtverwaltung lauten, wenn es um den Umgang mit der Natur geht. Hier konkret: das ehemalige DSD-Gelände

Kommunale Angst

vor der Nachtigall

Zu "Kein Urwald auf dem DSD-Gelände", SZ vom 15. November:

Wenn wir schon nicht selber alles platt machen können, dann lassen wir es andere für uns tun. So oder ähnlich könnte das Motto der Stadtverwaltung lauten, wenn es um den Umgang mit der Natur geht. Hier konkret: das ehemalige DSD-Gelände. Hauptsache: roden, roden, roden! Damit ja kein Biotop oder gar ein Urwald sich entwickeln kann. Welch schreckliche Vorstellung! Wildwuchs inmitten der Stadt - das kann man ja nun gar nicht tolerieren. Es hatten sich ja schon, oh Graus, Nachtigallen, Raubvögel und anderes Getier dort angesiedelt. Somit war es vielleicht sogar schon ein Biotop? Und jetzt ist es mutwillig platt gemacht worden? Leider kann das niemand mehr nachprüfen, denn die Tiere dürften weg sein, wie schon von so vielen anderen Plätzen im Stadtgebiet. Im Übrigen: Glaubt denn wirklich noch jemand daran, dass die Umgehungsstraße tatsächlich gebaut wird? Doris Grieben, Homburg