Kommentar zum Armutskonzept der SPD

Kommentar : „Saarland-Pakt“ muss noch sozialpolitischer werden

Der „Saarland-Pakt“ gewährt den Kommunen eine ordentliche Finanzspritze. Mit 20 Millionen Euro lassen sich diverse marode Straßen sanieren. Der Zusatz, die Kita-Gebühren bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2022 zu halbieren, ist auch ein Schritt in Richtung einer besseren Sozialpolitik.

Die SPD zeigt mit ihrem Anti-Armutskonzept aber, dass es noch viele weitere Baustellen abzuarbeiten gilt, bis gleichwertige Lebensverhältnisse im Saarland herrschen. Dass laut einer Studie jedes fünfte Kind hierzulande von Armut betroffen ist, macht umso deutlicher, dass dieses Thema kein kleiner Spiegelstrich im „Saarland-Pakt“ bleiben darf. Vielleicht wird dies im Gespräch mit den kommunalen Spitzenverbänden Ende dieses Jahres nochmals deutlich.

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