1. Saarland

Kolpingfamilie St. Wendel zog Bilanz

Kolpingfamilie St. Wendel zog Bilanz

St. Wendel. Auf ein ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr blickte die St. Wendeler Kolpingfamilie in ihrer Jahresversammlung im Cusanushaus zurück. Zu 28 Veranstaltungen mit verschiedenen Themen wurden die Mitglieder und Nichtmitglieder in dem nun bald zu Ende gehenden Jahr eingeladen. Religion und Landeskunde waren mit je neun Terminen am stärksten vertreten

St. Wendel. Auf ein ereignisreiches und sehr erfolgreiches Jahr blickte die St. Wendeler Kolpingfamilie in ihrer Jahresversammlung im Cusanushaus zurück. Zu 28 Veranstaltungen mit verschiedenen Themen wurden die Mitglieder und Nichtmitglieder in dem nun bald zu Ende gehenden Jahr eingeladen. Religion und Landeskunde waren mit je neun Terminen am stärksten vertreten. Bei den Veranstaltungen bewährte sich die Zusammenarbeit mit dem Seniorenclub 60plus der Pfarrei St. Wendelin. Die Verkaufsaktion "Weihnachtsgebäck" erbrachte dieses Jahr 470 Euro, 170 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Der Erlös geht an das Kinderhospiz in Neunkirchen. Für die Litauenhilfe sammelten die Kolpingmitglieder 7620 Kilogramm Altkleider, die für 1676 Euro verkauft werden konnten. Der Verein hat zurzeit 80 Mitglieder. Die Tendenz sei seit Jahren rückläufig, sagte Vorsitzender Hans-Werner Luther. Auch das Interesse an den Bildungsveranstaltungen habe abgenommen, was wohl mit dem zunehmenden Alter der Mitglieder zusammenhänge. Der Vorsitzende hielt während des Kolpinggedenktages eine Ansprache zum Thema "Was sagt uns Adolf Kolping heute?" Dabei streifte er aktuelle Themen aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich. Das Wort Kolpings "Die Zukunft gehört Gott und den Mutigen" habe bis heute seine Gültigkeit, sagte Luther. Geehrt wurde mit einer Urkunde und der Nadel in Gold Friedbert Weber aus St. Wendel, der seit 50 Jahren Mitglied ist. An der Versammlung nahm auch der ehemalige Pfarrer Anton Franziskus teil. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Pfarrdienst ist er Präses der Kolpingfamilie, und zwar so lange, bis ein neuer Pfarrer eingeführt ist. gtr