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Holländisches Königspaar
So wohnten und speisten die Könige im Saarland

Das niederländische Königspaar, Willem-Alexander und Máxima, beim Verlassen des Hotels „La Maison“ in Saarlouis.
Das niederländische Königspaar, Willem-Alexander und Máxima, beim Verlassen des Hotels „La Maison“ in Saarlouis. FOTO: BeckerBredel
Saarlouis/Mettlach. König Willem-Alexander und Königin Máxima haben im Saalouiser Boutiquehotel La Maison übernachtet. Vorher gab’s auf Schloss Saareck in Mettlach Kokos-Chili-Eis. Von Cathrin Elss-Seringhaus
Cathrin Elss-Seringhaus

Wo lässt sich im Saarland königlich übernachten? Ein eigenes Gästehaus will und kann sich die Landesregierung nicht leisten. Also werden Hotels gebucht. Doch der Name der Unterkunft für „hohe Gäste“ bleibt dann meist aus Sicherheitsgründen geheim. Das war auch beim Besuch des niederländischen Königspaares so. Doch inoffiziell erfuhr die SZ dann doch, wo König Willem-Alexander und Königin Máxima mit ihrer Delegation die Nacht von Donnerstag auf Freitag verbrachten: im Boutiquehotel La Maison in Saarlouis, das als Top-Design-Adresse bereits in vielen Hochglanz-Frauen- und Reise-Magazinen vorgestellt wurde. Praktischerweise hätte das Paar auch auf Schloss Saareck in Mettlach bleiben können, wo gestern Abend das Festessen des niederländischen Botschafters für das holländische Königspaar stattfand. Doch auf Saareck, heute das Gäste- und Seminarzentrum der Mettlacher Firma Villeroy und Boch, war nicht genügend Platz für die rund 20-köpfige Begleitung, samt Kammerzofe und Adjudantin. Letztere fällt auf, wurde als sehr groß gewachsene, schlanke Blondine in Uniform für die Saarländer ebenfalls ein lohnendes Fotomotiv.


So wohnten und speisten die Könige im Saarland FOTO:

Heute verlässt es das Saarland schon wieder, Völklingen (Weltkulturerbe) und Homburg (Universitätsklinikum) waren die letzten Stationen.Auf Schloss Saareck fand am Donnerstagabend das Dinner statt, das durch zwei philosophisch-historische Kurz-Vorträge (Richard David Precht, Rutger Bregman) eingeleitet wurde. Das Menü, das die niederländische Botschaft sicherlich auch nach dem Geschmack des Paares zusammengestellt hatte, sah Folgendes vor: Rucolasalat mit Forme d’Ambert (französischer Käse), matrinierten Feigen und Walnüssen, danach: Rinderfilerosa gebraten mit Rotweinsoße, gebackene Süßkartoffel und Rosenkohlblätter. Als Dessert gab es: Moelleux au chocolat (Schokoladenkuchen) mit karamelisierter Mango und Kokos-Chili-Eis. Die Weine kamen vom saarländischen Weingut Petgen-Dahm und vom Weingut Apel (Nittel, Mosel).