Kliniken bitten Verdi zum Gespräch

Kliniken bitten Verdi zum Gespräch

Die Saarländische Krankenhausgesellschaft (SKG) hat die Gewerkschaft Verdi zum Schulterschluss und neuen Gesprächen aufgefordert. Diese sollten unter den gleichen Voraussetzungen geschehen wie die vorherigen Gespräche: "Solange wir an diesem Strang gemeinsam ziehen, gibt es keine (Warn-)Streiks in den saarländischen Krankenhäusern", schrieb SKG-Chefin Susann Breßlein (Geschäftsführerin Klinikum Saarbrücken) gestern an Verdi. Die Gewerkschaft will am Montag zehn Kliniken bestreiken, deren Träger Gespräche über eine Entlastung des Personals ablehnen. Breßlein schrieb, beide Seiten seien sich einig gewesen, dass Verursacher der misslichen Lage weder die SKG noch die Arbeitgeber der Mitarbeiter seien, sondern die Politik in Land und Bund sowie die gesetzlichen Kassen. Mit diesem Schulterschluss hätten Verdi und SKG bereits viel erreicht. "Wir, die SKG, sind nach wie vor der Meinung, dass nur ein weiteres gemeinsames Vorgehen wirklich zählbare Verbesserungen mit sich bringen wird", so Breßlein. Gespräche mit einzelnen Trägern, wie Verdi sie unter anderem mit der Uniklinik vereinbart hat, führten auf diesem Weg nicht weiter.