Klimaexpedition an der Erweiterten Realschule St. Wendel Schüler entdecken die Klimaproblematik

Klimaexpedition an der Erweiterten Realschule St. Wendel Schüler entdecken die Klimaproblematik

St. Wendel. An der Erweiterten Realschule St. Wendel machte die Klima-Kampagne der Verbraucherzentrale des Saarlandes Station. Auf verschiedenen Anspruchsniveaus erkundeten dabei die Schüler der Klassen 6a und 6b sowie der Klasse 10a die Problematik der Klimaerwärmung

St. Wendel. An der Erweiterten Realschule St. Wendel machte die Klima-Kampagne der Verbraucherzentrale des Saarlandes Station. Auf verschiedenen Anspruchsniveaus erkundeten dabei die Schüler der Klassen 6a und 6b sowie der Klasse 10a die Problematik der Klimaerwärmung. Dazu waren Theresa Weimar-Ehl von der Verbraucherzentrale des Saarlandes und Martin Fliegener von der Germanwatch Klimaexpedition für einen Vormittag eigens an die ERS eingeladen worden. Zunächst bereiteten die Erdkundelehrer Elisabeth Therre und Erwin Gisch gemeinsam mit der Expertin der Verbraucherzentrale die Schüler in einem Workshop mit interessanten Fragestellungen und spielerischen Anwendungen auf die eigentliche Klimaexpedition vor. Regenwald und SolarantriebSo wurde von den Schülern der 6er-Klassen die Reise einer Jeans um die Welt nachgestellt, wobei Sebastian Zadanski aus der Klasse 6a bewusst wurde: "Ich habe gelernt, dass meine Jeans auch etwas mit der Sonneneinstrahlung, dem Regenwald und den Klimaproblemen zu tun hat." Viel Spaß machte den Schülern auch ein solar-betriebenes Modellfahrzeug. Die Klasse 10a gestaltete Plakate zum Thema "Klimaschutz", die in einer Ausstellung im Foyer der Schule zu sehen sind. Eindrucksvoll vertieft wurden diese Kenntnisse schließlich durch die eigentliche Klimaexpedition. Die Schülergruppen begutachteten und deuteten gemeinsam mit Herrn Fliegener aktuelle Satellitenaufnahmen. Sie nahmen Temperaturmessungen an ganz unterschiedlichen Stellen der Erde vor, etwa in der Sahara, in den Rocky Mountains oder in Australien, aber auch über den Wolken in verschiedenen Höhen. Besonders spannend wurde es dann bei der Beobachtung eines sich aktuell entwickelnden Hurrikans noch weit vor der Küste der USA. Dessen Gesamtdurchmesser von 750 Kilometer und der Durchmesser des Auges des Hurrikans von 25 Kilometer konnte leicht von den Schülern gemessen werden und verursachte riesiges Erstaunen. Nachhaltige WirkungDen Übergang von den Regenwäldern zu den Wüsten konnten die Schüler ebenfalls deutlich sehen. Wie nachhaltig diese Klimaexpedition bei den Schülern wirken kann, zeigt die Äußerung von Lukas Veith nach Abschluss der Veranstaltung: "Ich fand den Vortrag über das Klima sehr informativ und anregend zum Klimaschutz, da ich durch die vielen Fakten gelernt habe, wie "schlecht" es unserer Erde im Moment geht und dass wir unbedingt "Alle" einiges dagegen unternehmen müssen, damit die nachfolgenden Generationen auch noch etwas von unserer Erde haben und nicht die Fehler der vorherigen Generationen ausbaden müssen. red