"Klima der Bürgernähe und Transparenz"

"Klima der Bürgernähe und Transparenz"

Quierschied. Der Quierschieder SPD-Vorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Karl-Heinz Lander, bescheinigt Bürgermeisterin Karin Lawall für die ersten elf Monate ihrer Amtszeit im Quierschieder Rathaus eine hervorragende Bilanz

Quierschied. Der Quierschieder SPD-Vorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Karl-Heinz Lander, bescheinigt Bürgermeisterin Karin Lawall für die ersten elf Monate ihrer Amtszeit im Quierschieder Rathaus eine hervorragende Bilanz. "Unter schwierigen Bedingungen ist es ihr in wenigen Monaten gelungen, ein neues Klima der Bürgernähe und der Transparenz zu schaffen und darüber hinaus wichtige kommunalpolitische Weichen zu stellen", sagt Lander. Als Beispiel nennt er die Einführung eines Ringbussystems in der Gemeinde mit der Anbindung aller drei Ortsteile und das neue Ganztagsschulkonzept an der Lasbachschule unter Beteiligung der Vereine und der Musikschule. Lander: "Anstatt mit Flickschusterei beschäftigen wir uns endlich mit einem strategischen Gesamtkonzept für Quierschied." So werde auf Initiative der Bürgermeisterin im Rahmen des Gemeindemarketings ein Zukunftskonzept für Quierschied erarbeitet. Diese positive Entwicklung werde auch in der Bevölkerung wahrgenommen, meint Lander. Leider aber betreibe die CDU-Mehrheit in weiten Teilen immer noch eine destruktive Blockadehaltung. Die CDU sei immer noch nicht in der Realität angekommen. Anders seien die haltlosen und ungerechtfertigten Vorwürfe gegen Bürgermeisterin und Verwaltung nicht zu erklären. Als "ein drastisches Beispiel politischer Unkorrektheit" bezeichnet Lander die Vorwürfe des Fischbacher CDU-Vorsitzenden Norbert Schmidt, die Bürgermeisterin habe Verzögerungen bei der Ansiedlung eines Vollsortimenters in der Ortsmitte Quierschied zu verantworten. Das Gegenteil sei der Fall. Karin Lawall habe im Gegensatz zu ihrem Amtsvorgänger mit Volldampf und großer Energie in nur wenigen Monaten das Auswahlverfahren für die Ansiedlung eines Verbrauchermarktes in der Ortsmitte Quierschied vorangetrieben. Leider ist das Verfahren deshalb verzögert worden, weil auf Veranlassung der CDU Rewe mehrere Monate Bedenkzeit und Fristverlängerungen eingeräumt worden seien. Die SPD befürchtet weitere Verzögerungen, da mit dem Investor des Unternehmens noch viele Fragen zu klären seien. Lander stellt klar: "Die Strategie der CDU, diese Verzögerungen der Bürgermeisterin in die Schuhe schieben zu wollen, werden wir nicht hinnehmen." ll

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