1. Saarland

Klassiker in der Stadtkirche

Klassiker in der Stadtkirche

St. Wendel. Bei dem Konzert "Gospels meet musical" wurden Gospels, Spirituals, Pop- und Musicalsongs von "Kumbaya my Lord" über "We are the world" bis hin zu "Don't cry for me Argentina" geboten

St. Wendel. Bei dem Konzert "Gospels meet musical" wurden Gospels, Spirituals, Pop- und Musicalsongs von "Kumbaya my Lord" über "We are the world" bis hin zu "Don't cry for me Argentina" geboten. Musikalisch eröffnet wurden beide Hälften des zweiteiligen Konzertabends durch die Liedertafel Freiburg-Haslach, einem gemischten Chor mit großer Mitgliederzahl. Die Sänger boten unter der Leitung von Dirigent Uli Bützer bekannte und weniger bekannte Lieder. Angefangen bei "Masithi", einem südafrikanischen Spiritual, spannte der Chor im Laufe des Konzertes einen Bogen über Länder und Zeiten hinweg und bot dem Publikum unter anderem amerikanische Klassiker wie "Love me tender", irische Klänge mit einem Segenslied, aber auch deutsche Melodien wie "Über sieben Brücken musst du gehen". Und auch wenn nicht jede Harmonie ganz stimmte und einige Einsätze etwas unsauber waren, zeigten sich die Zuhörer mit der Darbietung der Liedertafel Freiburg-Haslach doch zufrieden und würdigten die Auftritte mit viel Applaus.Die beiden Hälften des Konzertes gestaltete im Anschluss jeweils der Chor Courage Tholey. In wesentlich kleinerer Besetzung als ihre Vorgänger sangen die Musiker und Musikerinnen unter Leitung von Dirk Fuisting ausschließlich Musicals. Den Anfang machte hierbei ein Potpurri aus "Les Misérables". Schön arrangiert erklangen die bekanntesten Melodien des Erfolgsmusicals vom sanften "Nur für mich" bis hin zum monumentalen "Lied des Volkes". Im zweiten Teil bot der Chor dann Stücke von Andrew Lloyd Webber. Dazu gehörten unter anderem "Memory" aus Cats, "Love changes everything" aus Aspects of love oder auch "Think of me" aus dem Phantom der Oper. Diese Stücke wurden zwar nicht mehr in der gleichen Qualität wie noch im ersten Teil" präsentiert, waren aber durch die gut ausgewählte Mischung dennoch interessant und ernteten ebensoviel Applaus.

Bereichert wurden die vier Gesangsblöcke durch Instrumentalsolos. Kieran Staub (Klavier) und Uli Bützer (Trompete) spielten gemeinsam "Black Orpheus" aus dem gleichnamigen Film und Diethelm Schlegel (Klavier) begeisterte das Publikum mit der bekannten Titelmelodie aus "Forrest Gump". Als Abschluss des Abends traten beide Chöre dann noch einmal gemeinsam auf und sangen USA for Africas "We are the world".