1. Saarland

Kitas im Saarland bekommen wieder Obst aus Schulobstprogramm

Gesunde Lieferung : Jost schickt tonnenweise Schulobst zu den Tafeln

Saar-Verbraucherschutz-Minister will bei Ernährungsversorgung armer Familien „unbürokratisch“ helfen.

Weil die meisten Schulen und Kitas zuletzt wegen des Lockdowns geschlossen waren, hat es für die Kinder auch kein kostenloses Obst und Gemüse aus dem EU-Schulprogramm gegeben. Jetzt starteten die Lieferungen an Schulen und Kitas neu, wie das saarländische Verbraucherschutzministerium mitteilte.

Darüber hinaus habe der saarländische Minister für Umwelt- und Verbraucherschutz, Reinhold Jost (SPD), entschieden, dass bis zum Ende dieses Schuljahres auch die Tafeln wöchentlich rund 2200 Kilogramm Obst und Gemüse erhielten. Finanziert werden solle das Ganze auch aus Landesmitteln des Schulobstprogramms. Somit sollen bis Schuljahresende im Juli insgesamt mehr als 30 Tonnen Obst und Gemüse an Tafeln im Saarland gehen. Am Dienstag erhielt die Tafel in Saarlouis, in Anwesenheit von Minister Jost die erste Fuhre.

„Die Ernährungsversorgung hat sich für viele Familien durch die Corona-Pandemie verschärft. Das sehen wir auch daran, dass die Nachfrage bei den saarländischen Tafeln gestiegen ist. Hier möchten wir mit unseren Lieferungen unbürokratisch etwas Abhilfe schaffen“, erklärte Jost. Der Caritasverbandes Saar-Hochwald bedankte sich für die Initiative. „Wir sind froh, dass die positive Zusammenarbeit aus dem Vorjahr fortgesetzt werden kann. Dadurch werden unsere Tafeln in diesen schwierigen Zeiten unterstützt“, sagte Caritas-Direktor Frank Kettern.

Bereits während des ersten Lockdowns erhielten die Tafeln im Saarland von März bis Juni 2020 frisches Obst und Gemüse aus dem saarländischen Schulobstprogramm.