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Kino-Saga um jungen Zauberer geht zu Ende

Kino-Saga um jungen Zauberer geht zu Ende

St. Ingbert. Die Heiligtümer des Todes - Teil II, der achte und letzte Teil der Kino-Saga um den Zauberer Harry Potter, füllt Kinosäle und Kassen. Am Startwochenende spielte der Film weltweit mehr als 475 Millionen Dollar ein. Damit überflügelte der letzte Potter deutlich den bisherigen Rekordhalter "Harry Potter und der Halbblutprinz"

 Nina Fock
Nina Fock
 Timo Michler
Timo Michler
 Robin Ecker
Robin Ecker

St. Ingbert. Die Heiligtümer des Todes - Teil II, der achte und letzte Teil der Kino-Saga um den Zauberer Harry Potter, füllt Kinosäle und Kassen. Am Startwochenende spielte der Film weltweit mehr als 475 Millionen Dollar ein. Damit überflügelte der letzte Potter deutlich den bisherigen Rekordhalter "Harry Potter und der Halbblutprinz". Der hatte am ersten Wochenende 394 Millionen Dollar eingebracht. Auch in Deutschland freuen sich Kino-Betreiber über gute Besucherzahlen. Laut Media Control kauften bislang mehr als zwei Millionen Besucher ein Ticket, was mit 18,5 Millionen Euro Umsatz zu Buche schlägt. Der abschließende Potter-Teil legte somit den besten Start der gesamten Reihe hin, den drittbesten Start aller Zeiten und den besten Start eines 3D-Films.Ein Traum für Michael Pirrung, der das Kino "Neues Regina" in St. Ingbert betreibt. "Ein bis zwei solcher Blockbuster im Jahr sind notwendig, um als Kinobesitzer überleben zu können", sagt Pirrung. Seit zehn Jahren betreibt er ein eigenes Lichtspielhaus - so lange ist es auch her, seit der erste Potter-Film anlief. Timo Michler kann sich gut daran erinnern. "Ich war damals sechs Jahre alt und total begeistert von Harry Potter", erzählt der 16-Jährige aus Ormesheim. "Die ersten Bücher hatte ich gelesen, die letzten aber nicht mehr. Doch ich habe alle Filme gesehen und bin auf das Ende gespannt." Ähnlich geht es seiner Schwester Jil. Mama Silke Michler hingegen bewies beim Lesen größeres Durchhaltevermögen: "Ich habe alle Bücher durch und kenne das Ende. Aber ich bin auf die filmische Umsetzung gespannt - vor allem auf die 3D-Technik." Die fand Robin Ecker aus Elversberg nicht berauschend. "Man merkt, dass der Film nicht in 3D aufgenommen, sondern nachbearbeitet wurde. Die Geschichte selbst finde ich trotzdem toll umgesetzt." Nina Fock aus Bildstock nickt. "Obwohl ich den ersten Teil der Heiligtümer nicht gesehen habe, fand ich den Film super spannend." Dass die Heiligtümer des Todes II nun das endgültige Ende der Potter-Story sein sollen, kann sich der 17-jährige Robin kaum vorstellen: "Da kommt sicher noch was nach." Das vermutet auch Kino-Betreiber Pirrung: "Ich glaube nicht an das Ende - ich glaube ans Geschäft: So lange sich die Geschichte ausquetschen lässt, wird gepresst."