Kindergarten zieht in alte Grundschule um

Walpershofen. Die seit einigen Jahren leer stehende Walpershofer Grundschule wird noch in diesem Jahr wieder mit Kinderlachen erfüllt sein. Der Walpershofer Ortsrat hatte von der Gemeindeverwaltung wissen wollen, wie das Gebäude zukünftig genutzt werden soll. Im Raum stand die Wiedereröffnung als Privatschule sowie eine Nutzung als Trainingszentrum der Polizei

Walpershofen. Die seit einigen Jahren leer stehende Walpershofer Grundschule wird noch in diesem Jahr wieder mit Kinderlachen erfüllt sein. Der Walpershofer Ortsrat hatte von der Gemeindeverwaltung wissen wollen, wie das Gebäude zukünftig genutzt werden soll. Im Raum stand die Wiedereröffnung als Privatschule sowie eine Nutzung als Trainingszentrum der Polizei. Jetzt aber teilte der Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle dem Walpershofer Ortsrat mit, dass der Hilschbacher Kindergarten St. Elisabeth übergangsweise in das Schulgebäude umziehen wird. Bekanntlich hat die Gemeinde Riegelsberg den Kindergarten von der katholischen Kirchengemeinde St. Josef übernommen und wird das Hilschbacher Kindergartengebäude energetisch sanieren."Eine derart umfangreiche Sanierung ist im laufenden Betrieb des Kindergartens nicht möglich. Das für die Betriebserlaubnis zuständige Landesjugendamt hat das Gebäude der ehemaligen Schule Walpershofen besichtigt und die Erlaubnis für die Nutzung zu Kindergartenzwecken für die Zeit der Baumaßnahme in Hilschbach in Aussicht gestellt", teilte Häusle dem Ortsrat mit.

Mit der Baumaßnahme in Hilschbach soll schnellstmöglich begonnen werden. Ende des Jahres soll sie abgeschlossen sein. Und so lange ziehen die Kindergartenkinder in die Walpershofer Schule um. Der Walpershofer Orstvorsteher Werner Hund unterstützte den Vorschlag der Verwaltung: "Das ist eine positive Sache. Es ist besser, als die Kinder in einem Container unterzubringen." Allerdings bedürfe es noch ein paar Vorarbeiten: "Die Heizkörper müssen verkleidet werden, damit sich die kleinen Kinder nicht verletzten, und es muss einiges gestrichen und modernisiert werden." Auch CDU und SPD begrüßten den Gemeindevorschlag. Ralph Schmidt (CDU) sagte aber auch: "Ich wünsche mir eine Aussage der Verwaltung, was nach der Nutzung durch den Kindergarten mit dem Schulgebäude passieren soll." Und Hartwig Diehl (SPD) war der Ansicht: "Wir als Ortsrat müssen sagen, was mit dem Gebäude passieren soll. Eine spätere Nutzung durch die Polizei wäre eine schöne Sache. Der Gedanke an eine schulische Nutzung wird wohl nur ein Gedanke bleiben." Diehl schlug deshalb vor, dass man die Schule später für ältere Menschen nutzen solle. "Ich will das Wort Altenheim vermeiden. Aber es gibt einen Bedarf an Plätzen für ältere, pflegebedürftige Menschen. Und so etwas würde auch in den Bereich in der Salbacher Straße gut passen." Der Ortsrat bat einstimmig die Verwaltung, sich Gedanken über die künftige Nutzung des Gebäudes zu machen, besonders in Richtung "seniorengerechte Nutzung".

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