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Kinder müssen draußen bleiben

Kinder müssen draußen bleiben

Dudweiler. Am 12. März berichtete die Saarbrücker Zeitung: "Wegen Unfallgefahr ist der Kinderspielplatz am Lindenplatz in Dudweiler gesperrt. Anwohner haben sich diese Woche beschwert, dass hier keine Reparaturarbeiten vonstatten gehen

Dudweiler. Am 12. März berichtete die Saarbrücker Zeitung: "Wegen Unfallgefahr ist der Kinderspielplatz am Lindenplatz in Dudweiler gesperrt. Anwohner haben sich diese Woche beschwert, dass hier keine Reparaturarbeiten vonstatten gehen." Damals erklärte Bezirksbürgermeister Walter Rodermann, dass man erst defekte Spielgeräte austauschen oder reparieren könne, wenn der Haushalt genehmigt sei. Und: Sobald das Geld verfügbar ist, werde mit den Arbeiten auf den Spielplätzen begonnen.Leser-Reporterin Judith Dewald berichtet nun: "Inzwischen wurde die Stadt aktiv und hat die Spielgeräte wie Klettergerüst und Schaukel komplett entfernt. Der Spielplatz wurde mit einem Kunststoffband abgesperrt und der Verwahrlosung überlassen. Anscheinend liegen die Interessen der Stadt bei anderen sanierungsbedürftigen Objekten. Aber an die Freizeit der Kinder wird nicht gedacht. Mir ist klar, dass der Haushalt der Stadt Saarbrücken wenig Spielraum für derart unwichtige Sanierungsarbeiten lässt. Man will ja schließlich für einen Drittligisten ein neues Stadion bauen, die Stadtmitte am Fluss verwirklichen und sogar eine neue Veranstaltungshalle bauen."

Robert Mertes, Bürgerreferent der Stadt Saarbrücken, erklärt: "Die Geräte des Spielplatzes ,Am Lindenplatz' mussten wir entfernen lassen, da eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Um diesen Platz für die Kinder aber wieder sinnvoll bespielbar zu machen, wird das Amt für Grünanlagen, Forsten und Landwirtschaft neue Spielgeräte beschaffen." Ein Sandkasten, eine Rutsche, eine Schaukel und eine Federwippe würden eingeplant. "Die Maßnahme finanzieren wir aus Restmitteln einer anderen Spielplatzmaßnahme.

Da dort die Abrechnung noch läuft, hat sich die Beschaffung der Spielgeräte für den Lindenplatz verzögert" sagt Mertes und verspricht: "Die Montage der neuen Geräte wird in den nächsten sechs bis acht Wochen vorgenommen."

Den Tipp für diesen Artikel bekamen wir von Leser-Reporterin Judith Dewald aus Dudweiler. Haben auch Sie Spannendes oder Ärgerliches zu erzählen und sogar Fotos gemacht? Dann schicken Sie uns alles als Leser-Reporter per E-Mail an leser-reporter@sol.de oder über unser Onlineformular unter www.saarbrucker-zeitung.de/leserreporter