1. Saarland

Kilometerlange Kraftstoffspur beschäftigt Feuerwehr

Kilometerlange Kraftstoffspur beschäftigt Feuerwehr

Wellesweiler. Über knapp 15 Kilometer zog sich am Samstagnachmittag eine Kraftstoffspur vom Neunkircher Stadtteil Wellesweiler bis in das zu Ottweiler gehörende Fürth und beschäftige die Feuerwehren der Städte Neunkirchen und Ottweiler. Der ausgelaufene Kraftstoff bildete keine durchgehende Spur, verunreinigt waren immer nur Straßenabschnitte von etwa 50 bis 100 Meter Länge

Wellesweiler. Über knapp 15 Kilometer zog sich am Samstagnachmittag eine Kraftstoffspur vom Neunkircher Stadtteil Wellesweiler bis in das zu Ottweiler gehörende Fürth und beschäftige die Feuerwehren der Städte Neunkirchen und Ottweiler. Der ausgelaufene Kraftstoff bildete keine durchgehende Spur, verunreinigt waren immer nur Straßenabschnitte von etwa 50 bis 100 Meter Länge.Die Spur begann auf einem Supermarktparkplatz in Wellesweiler und führte über den Rombachaufstieg nach Wiebelskirchen. Dort verlief die Spur über die Bexbacher- und die Ostertalstraße, setzte sich über die Straße An der Ziegelhütte in Hangard fort und endete in Fürth. Um etwa 14.30 Uhr mussten die Neunkircher Löschbezirke Wellesweiler, Wiebelskirchen und Hangard zur Absicherung und Beseitigung der rutschigen Straßenverunreinigung ausrücken. Für über eine Stunde waren 63 Neunkircher Feuerwehrmänner mit zehn Einsatzfahrzeugen zur Beseitigung der zahlreichen Gefahrenstellen im Einsatz.

Neben der Neunkircher Feuerwehr waren aber auch Löschbezirke der Feuerwehr Ottweiler, die Polizei Neunkirchen mit mehreren Streifenwagen, sowie der Zentrale Betriebshof Neunkirchen mit einer Kehrmaschine mit der Kraftstoffspur beschäftigt. Der auf Neunkircher Gebiet liegende Teil der Kraftstoffspur wurde von der Feuerwehr abgesperrt und mit Bindemittel gründlich abgestreut. Anschließend wurde das mit Kraftstoff vollgesogene Bindemittel von einer Kehrmaschine aufgenommen. Stellenweise kam es auf den Straßen zwischen Wellesweiler und Fürth zu Verkehrsbehinderungen durch die Reinigungsarbeiten. Zwischen 15.30 und 16 Uhr war die gefährliche Kraftstoffspur komplett beseitigt. red