Keine Unterstützung für Presbyterium

Kindergarten Fürstenhausen Keine Unterstützung für PresbyteriumZum Artikel "Presbyterium stoppt Kindergarten-Neubau" - SZ vom 8. Februar Dieses Presbyterium hat keine Unterstützung verdient. Gut ist, dass nach all den Querelen nun eine Entscheidung getroffen ist. Dieses gibt uns Eltern, der Politik und den betroffenen Erzieherinnen eine Ausgangslage

 "Lasst unsere Kinder nicht im Regen stehen", fordern Protest-Plakate vor dem evangelischen Kindergarten Fürstenhausen. Foto: Jenal

"Lasst unsere Kinder nicht im Regen stehen", fordern Protest-Plakate vor dem evangelischen Kindergarten Fürstenhausen. Foto: Jenal

Kindergarten Fürstenhausen

Keine Unterstützung für Presbyterium

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Dieses Presbyterium hat keine Unterstützung verdient. Gut ist, dass nach all den Querelen nun eine Entscheidung getroffen ist. Dieses gibt uns Eltern, der Politik und den betroffenen Erzieherinnen eine Ausgangslage. Bitter ist, dass dieser Entschluss persönlich für uns bedeutet, unser Kind zeitnah in einer anderen Kita anzumelden, dass eine Umgemeindung (Wechsel von der evangelischen Kirchengemeinde Völklingen-Warndt zu einer anderen evangelischen Kirchengemeinde) bereits auf den Weg gebracht ist und dass Fürstenhausen wieder eine Chance weniger hat, ein attraktiver Ortsteil von Völklingen zu werden. Einen Förderverein, der ein solches Presbyterium unterstützt, stelle ich in Frage. Dieter Altpeter, Fürstenhausen

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Unredliches

Taktieren

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Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Völklingen- Warndt hat den Beschluss, den Kindergarten Fürstenhausen zu bauen, aufgehoben. Dem Presbyterium der Gemeinde lag ein Hilfsangebot der Stadt Völklingen zur Finanzierung des Projekts vor, nach dem sich sicherlich ein anderes Presbyterium die Finger lecken würde. Dieses Angebot wurde komplett ignoriert. Die Presbyter fanden es nicht einmal notwendig, sich genau über die Modalitäten des Angebots und der bisher erfolgten Aktivitäten in der von Oberbürgermeister Klaus Lorig veranlassten Informationsveranstaltung schlau zu machen. Wenn dieses Presbyterium jetzt Hilfe von der Stadt und dem Oberbürgermeister fordert für eine Renovierung des Kindergartens, die aus Geldmangel bereits jetzt zum Scheitern verurteilt ist, so ist das nicht nur unredlich, es ist sogar unverschämt. Dieses Taktieren dient allein dazu, für die schon lange angestrebte Schließung des Kindergartens, die durch die unerwartet starken Proteste verhindert wurde, einen Schuldigen zu finden. Dieses Vorgehen ist nicht nur unchristlich. Es ist verlogen und eines evangelischen Presbyteriums unwürdig. Deshalb fordere ich hiermit das Presbyterium auf, sich für diese Vorgehensweise zumindest zu entschuldigen. Angemessen ist nur ein geschlossener Rücktritt dieses Presbyteriums. Wolfgang Quartz, Fürstenhausen

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Eigen-Erhaltung

ist zweitrangig

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Ist es nicht traurig, wenn sich eine christliche Gemeinde ihrer Verantwortung für das Wohl der Mitmenschen und der Gesellschaft entzieht, um sich einem Selbstzweck zu verschreiben? Damit Kirchturm und Glocke noch in 100 Jahren zu finden sind, wird lieber die diakonische und religionspädagogische Arbeit in Form eines Kindergartens beschnitten. Sowohl diakonia (Unterstützung und Lebenshilfe) als auch paideia (Bildung) sind zusammen mit der Verkündigung Urbestandteile christlichen Engagements und Kern des kirchlichen Auftrags, der Kommunikation des Evangeliums. Stellt sich die Frage: Ist das Gebäude "Kirche" notwendig für die Verkündigung, oder ist sie nur eine Lokalität, wenn auch eine besondere? Braucht Verkündigung nicht vielmehr Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen? Und ist ein Kindergarten nicht ein guter Ort, an dem im christlichen Sinne Gemeinschaft erlebt werden kann? Dort lernt der Mensch, was es mit dem Menschsein auf sich hat. Dort verbringt er entscheidende Jahre seines Lebens, erlebt Möglichkeiten des Scheiterns und des miteinander Wachsens. Abseits von "meine Gemeinde" und "die annere do", von allen Zahlen und Sparvorhaben - aber auch gerade dann - , täte es der Kirche gut, sich auf ihre Aufgabe und weniger auf einen Selbstzweck, nämlich die Eigenerhaltung, zu konzentrieren. "Mache dich auf und werde Licht" (Jesaja 60,1) und nicht "Versteck dich in den alten Mauern, bis du tot umfällst". Daniel Schöneweiß, Fürstenhausen

Oldie-Nacht

Negativer Bericht

über tolle Musik

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Zusammen mit Freunden habe ich die Oldie-Night in Ludweiler besucht. Die Stimmung war super, die Bands und der Sound ebenfalls. Doch ich habe selten eine so negative Berichterstattung über eine tolle und abwechslungsreiche Musikveranstaltung gelesen. Bei Abba Revival 2000 widerspricht der Berichterstatter sich selbst. Wenn Gesang, Keyboards und Gitarre, also das Herzstück der Musik, live gespielt wurden und lediglich Bass, Schlagzeug und Teile des Backgroundgesanges vom Sequenzer kamen, wieso ist dann "das Wenigste handgemacht"? Für eine vierköpfige Formation klang es jedenfalls perfekt. Wenn man will, findet man eben immer ein Haar in der Suppe. So auch bei der Tanzband "Happy House", die an diesem Abend super gespielt hat. Die Band hat also "die Tanzstile zu schnell gewechselt"? Das zeichnet eine gute Tanzband doch gerade aus, oder sollen die den ganzen Abend nur Foxtrott spielen? Den Seitenhieb auf die Blackbirds von wegen "hier und da ein bisschen Rost angesetzt" hätte man sich getrost sparen können, davon war nichts zu merken. Befremdlich fand ich dann allerdings den Verweis auf eine Pink-Floyd-Coverband, die ja mit der Oldie-Night in Ludweiler gar nichts zu tun hatte. Sibylle Anna, Saarbrücken

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