Keine Grenzen bei Bildungs-Kooperation

Keine Grenzen bei Bildungs-Kooperation

Birkenfeld/Echternach. Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier, das Bildungsministerium und die Handwerkskammer von Luxemburg sowie das Luxemburger Unternehmen Sisto Armaturen aus Echternach haben in einer Kooperationsvereinbarung erstmals den dualen Ausbildungsgang Produktionstechnologie grenzüberschreitend mit zwei Auszubildenden auf den Weg gebracht

Birkenfeld/Echternach. Der Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier, das Bildungsministerium und die Handwerkskammer von Luxemburg sowie das Luxemburger Unternehmen Sisto Armaturen aus Echternach haben in einer Kooperationsvereinbarung erstmals den dualen Ausbildungsgang Produktionstechnologie grenzüberschreitend mit zwei Auszubildenden auf den Weg gebracht. Zum Beginn der fünfjährigen Ausbildung und zwecks Unterzeichnung der trilateralen Vereinbarung trafen sich nun die Beteiligten im Sisto-Armaturen-Werk in Echternach.Während bereits in Deutschland vielfach eine zweijährige Ausbildung in den Berufen Industrie-, Konstruktions- oder auch Zerspanungsmechanik dem folgenden zwei Jahre langen Studium vorangeht, hat sich die Firma Sisto auf die drei Jahre lange Mechatroniker- Ausbildung eingerichtet. Dieser Ausbildungsberuf beinhaltet sowohl Elemente der Mechanik, Hydraulik und Pneumatik als auch solche der Elektrik und der elektronischen Steuerungen und Regelungen. Diese Grundlagenfächer kombiniert mit der betrieblichen Praxis zunehmend automatisierter Fertigungsprozesse, aber auch automatisierbarer Armaturen als Sisto-Produkte führen in Kombination mit dem Studium der Produktionstechnik zu einer fachlich fundierten Grundlage und dem anschließenden Erwerb eines wissenschaftlich hoch qualifizierten technischen Wissens.

Eine gewerbliche Ausbildung gekoppelt mit einem Fachhochschulstudium bietet der Duale Bildungsweg im Studiengang Produktionstechnologie, der am Umwelt-Campus Birkenfeld seit 2008 angeboten wird. Mittlerweile sind insgesamt 15 Studierende im Studiengang eingeschrieben, weitere elf Studienanfänger werden zum Wintersemester 2012/13 erwartet. Firmen, Ausbildungszentren und Handelskammer kooperieren mit dem Umwelt-Campus. red

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