Kein Problem fürs eingespielte Helferteam

Kein Problem fürs eingespielte Helferteam

Göttelborn. Es war am Sonntag, kurz nach gegen 13 Uhr. Da gönnte sich Marco Wirges, der 1. Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes Quierschied, eine kurze Pause. "Auch wenn nicht gerade ideales Wanderwetter war, so sind wir mit der Resonanz dennoch sehr zufrieden", so das erste Fazit von Wirges

Göttelborn. Es war am Sonntag, kurz nach gegen 13 Uhr. Da gönnte sich Marco Wirges, der 1. Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes Quierschied, eine kurze Pause. "Auch wenn nicht gerade ideales Wanderwetter war, so sind wir mit der Resonanz dennoch sehr zufrieden", so das erste Fazit von Wirges. Nach dem langen Winter spüre man deutlich, dass die Menschen endlich nach draußen wollten.

Kurz vor 13 Uhr hatten sich die letzten Wanderer von der Göttelborner Mehrzweckhalle aus auf den Weg gemacht. Um diese Zeit herrschte in der Halle noch Hochbetrieb. An der Essensausgabe bildeten sich kleine Schlangen mit hungrigen Wanderern. Kein Problem für das eingespielte Helferteam des Roten Kreuzes. Gefüllte Klöße mit Sauerkraut und Erbensuppe standen unter anderem auf der Speiskarte. Und die Kuchen und Torten, mehr als 100, alle von DRK-Mitgliedern und deren Bekannten selbst gebacken, sahen echt lecker aus.

Am Wochenende lockte die 39. internationale Volkswanderung des Quierschieder Roten Kreuzes knapp 2000 Wander nach Göttelborn zur Mehrzweckhalle. Am Sonntag blinzelte sogar ab und zu die Sonne durch die graue Wolkendecke und begleitete die fröhlichen Wandergesellen ihres Weges. Um die Mittagszeit kamen auch Brigitte Pörtner (59) und ihr Mann Burghart (63) zurück von ihrer 10-Kilometer-Tour. Bevor die beiden sich in der Halle einen Platz zum Essen suchten, brachten sie ihre Nordic-Walking Stöcke ans Auto. "Es war einfach herrlich im Wald, die Strecke ist prima zu gehen", berichteten sie und verrieten: "Seit einiger Zeit machen wir Nordic-Walking, weil dabei die auch Muskeln im Oberkörper beansprucht werden."

Das Team des Roten Kreuzes hatte drei Strecken ausgeschildert: sechs, zehn und 20 Kilometer lang. Gleich neben der Mehrzweckhalle ging es in den Wald. Die 20-Kilometer-Route ging an der Reha-Klinik in Quierschied vorbei in Richtung Friedhof Fischbach und von dort durch den Wald zurück nach Göttelborn.

Mehr als 50 Helfer waren an beiden Tagen im Einsatz. Hilfe bekamen die Rot-Kreuzler auch von Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Göttelborn. Sie regelten den Verkehr. Keine besonderen Vorkommnisse meldete DRK-Bereitschaftsleiter Paul Jäkel. "Es gab nur ein paar kleinere Schnittwunden", so Jäkel.

Nach der Auswertung der stärksten Gruppen durch Organisationsleiter Heinz Hubig stand fest: Die meisten Wanderer kamen diesmal von den Wanderfreunden aus Ensheim: 68 Personen hatten die Wanderschuhe geschnürt. Mehr als 50 Teilnehmer kamen unter anderem von den Wandervereinen aus Hühnerfeld, Blieskastel, Schiffweiler, Uchtelfangen und Dudweiler. "Es war einfach

herrlich im Wald,

die Strecke ist

prima zu gehen."

Brigitte und Burghart Pörtner

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