1. Saarland

Kampf um die letzten Masters-Tickets

Kampf um die letzten Masters-Tickets

Eppelborn. Als Nummer 48 der Masters-Serie ist der Möbel-Arop-Cup des FV Eppelborn am Samstag und Sonntag das zeitlich letzte Hallenfußball-Qualifikationsturnier vor dem Finale des 21. Volksbanken-Hallenmasters am 3. Februar in der Hermann-Neuberger Halle in Völklingen

Eppelborn. Als Nummer 48 der Masters-Serie ist der Möbel-Arop-Cup des FV Eppelborn am Samstag und Sonntag das zeitlich letzte Hallenfußball-Qualifikationsturnier vor dem Finale des 21. Volksbanken-Hallenmasters am 3. Februar in der Hermann-Neuberger Halle in Völklingen. Der Wettbewerb in der Hellberghalle ist eines von elf noch ausstehenden Turnieren vor der Gruppenauslosung am kommenden Samstag.Neben dem Turnier des SV Auersmacher, bei dem 70 Qualifikationspunkte vergeben werden, ist das Turnier des FVE mit 62 Wertungspunkten das zweithöchstdotierte am Wochenende. Geht man davon aus, dass neben Titelverteidiger Röchling Völklingen fünf weitere Mannschaften die Qualifikation so gut wie sicher haben, sind noch zwei Plätze für das Endturnier in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle zu vergeben.

31 Punkte für den Sieger

Mit den beiden Saarlandligisten SV Rot-Weiß Hasborn und FC Hertha Wiesbach sowie Verbandsligist FSG Schmelz-Limbach sind in Eppelborn drei Mannschaften am Start, die aktuell unter den ersten Sieben der Wertungstabelle zu finden sind. Hasborn hat mit 86,15 Zählern die Qualifikation sicher, die FSG Schmelz-Limbach ist so gut wie durch, könnte aber trotz 84,55 Punkten theoretisch noch verdrängt werden. Um das Ticket endgültig zu buchen, müssen sie in der Hellberghalle zumindest das Halbfinale erreichen.

Der FC Wiesbach, derzeit mit 57,35 Punkten auf Rang sieben der Tabelle, wäre nur als Turniersieger in Eppelborn ganz sicher in Völklingen dabei. Bei 62 Wertungspunkten nimmt der Sieger in der Hellberghalle am Sonntagabend 31 Punkte mit. Damit käme die Hertha auf 88,35 Punkte. Das sollte genügen, um bei der Endrunde in zwei Wochen dabei zu sein.

"Wir sind guter Dinge, dass wir es packen", sagt der Wiesbacher Vorsitzende Kunibert Klein optimistisch. Zumal die Hertha in der Halle erstmals in Bestbesetzung antreten könne. Reicht es für den Saarlandliga-Primus nicht zum Turnier-Sieg, muss er den Ausgang der übrigen Wettkämpfe abwarten, bei denen ebenfalls noch Kandidaten für das Finale am Start sind. "Wenn wir die Qualifikation nicht schaffen, ist das aber auch kein Beinbruch", sagt Klein.

Eppelborn nicht zum Masters

Ohne Chance auf die Finalteilnahme ist Ausrichter FV Eppelborn, der mit nur 14,90 Punkten abgeschlagen auf Rang 36 zu finden ist. "Aufgrund der Verletztenmisere während der gesamten Vorrunde mussten wir bei den Hallenturnieren etwas kürzertreten", erklärt der Eppelborner Vorsitzende Günter Schmitt. Er glaubt aber nicht, dass die eigene Situation Auswirkung auf die Zuschauerresonanz und die Unterstützung der Eppelborner Fans haben wird. "Es wird mit Sicherheit spannend werden, denn es geht ja noch um einiges", sagt Schmitt.

Neben der hohen Punkte-Anzahl lohnt sich eine vordere Platzierung auch finanziell: Als Preisgeld bekommt der Turniersieger 800 Euro. 400 Euro gehen an den Zweiten. 250 und 150 Euro können die Mannschaften auf Platz drei und vier mitnehmen.

Auf einen Blick

Möbel-Arop-Cup des FV Eppelborn in der Hellberghalle (62 Punkte):

Gruppe 1: FC Hertha Wiesbach, Preußen Merchweiler, VfB Theley, FV Eppelborn II. Gruppe 2: SG Saubach, FSG Schmelz-Limbach, FC Uchtelfangen, SV Wustweiler. Gruppe 3: SV Rot-Weiß Hasborn, FV Lebach, SV Habach, SG Dirmingen-Berschweiler. Gruppe 4: FV Eppelborn 1, VfB Hüttigweiler, FC Hellas Marpingen, SV Landsweiler/Lebach.

Die Turnierspiele beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr. heb