Kaiserslautern lädt zur WM im Kopfballtischtennis

Headis : Kaiserslautern lädt zur WM im Kopfballtischtennis

 Es begann als Spaß unter Freunden, mittlerweile findet „Headis“ immer mehr Anhänger. Eine Breitensportart ist es zwar nicht. Aber wer zuschaut, versteht den Boom: „Headis“ ist athletisch und auch charmant komisch.

Jetzt messen sich die besten der Welt – in der Pfalz. Für eine Weltmeisterschaft kommen die Sportler des Freizeitvergnügens „Headis“ an diesem Samstag in Kaiserslautern zusammen. Die Trendsportart war in der pfälzischen Stadt 2006 entwickelt worden. Mittlerweile ist sie international bekannt.

„Headis“ ist wie Tischtennis mit einem größeren Ball und ohne Schläger. Dazu benutzt man den Kopf. Daher kommt der Name: „Headis“ besteht aus dem englischen „Head“ für Kopf und dem Wort „Tennis“.

„Die Weltmeisterschaft ist immer ein Highlight“, sagte René Wegner, „ich freue mich über jeden, der mit uns feiert.“ Der Mittdreißiger hat das Ganze entwickelt, seit dem Beginn 2006 im Schwimmbad von Kaiserslautern. „Wir wollten Fußball spielen, aber der Platz war belegt. Also sind wir auf Tischtennisplatten ausgewichen. Dort hatte ich die Idee, den Ball nur mit dem Kopf zu spielen“, sagt der ehemalige Sportstudent. Spieler köpfen den etwa 100 Gramm schweren Ball Richtung Gegner. Dabei dürfen sie die Platte mit allen Körperteilen berühren.

An der Weltmeisterschaft auf dem Areal der Stadtwerke Kaiserslautern (Stiftswaldstraße 4) nehmen den Veranstaltern zufolge etwa 150 Männer und rund 40 Frauen teil. Die Gruppenphase beginnt am Samstag um 11 Uhr, um 17.15 Uhr stehen die Halbfinale an. Ab 18.45 Uhr steigen dann die Endspiele und ab 22.30 Uhr die Nach-Weltmeiterschaftsfeiern.

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