Jungforscher punktet mit Originalität

Jungforscher punktet mit Originalität

Löstertal. Dominik Michels aus Löstertal, der das Gymnasium in Hermeskeil besucht, hat erfolgreich am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Erfurt teilgenommen. Für seine Arbeit erhielt der Jungforscher aus dem Hochwald den Preis für die originellste Arbeit aus dem Bereich Informatik von der Konrad-Zuse-Gesellschaft. Dies gab die Schule in Hermeskeil bekannt

Löstertal. Dominik Michels aus Löstertal, der das Gymnasium in Hermeskeil besucht, hat erfolgreich am Bundeswettbewerb "Jugend forscht" in Erfurt teilgenommen. Für seine Arbeit erhielt der Jungforscher aus dem Hochwald den Preis für die originellste Arbeit aus dem Bereich Informatik von der Konrad-Zuse-Gesellschaft. Dies gab die Schule in Hermeskeil bekannt.In seinem Wettbewerbsbeitrag modellierte und simulierte der 17-jährige Schüler vom Gymnasium Hermeskeil das Strömungsverhalten von Gasen. Eine Chemiefabrik erscheint dem Laien als undurchschaubares Labyrinth aus Röhren und Leitungen. Durch diese Röhren strömen nicht nur Flüssigkeiten, sondern oft auch Gase wie Sauerstoff, Methan oder Wasserstoff. Dominik Michels hat eine Software geschrieben, mit der sich das Verhalten dieser Gase in Rohrleitungen, Pumpen oder Düsen simulieren lässt. Grundlage ist ein selbst entwickeltes mathematisches Gleichungssystem, mit dem sich die Gasströme schnell und genau auf einem Computer berechnen lassen.

Computergrafik

Das Ergebnis sind anschauliche 3D-Computergrafiken, die beispielsweise zeigen, wie in einem Motor das Gas aus der Einspritzdüse kommt. Die Arbeit wurde von Marc Bauch betreut. Zum zweiten Mal vertrat ein Schüler unter seiner Betreuung Rheinland-Pfalz im Fachgebiet Mathematik und Informatik beim Bundesfinale des Wettbewerbs.

Die "Jugend forscht"-AG (mit Schwerpunkt Mathematik/Informatik) vom Gymnasium Hermeskeil unter der Leitung von Mathematik- und Informatiklehrer Marc Bauch blickt mit insgesamt auf sechs Fachpreisen, fünf Sonderpreisen, drei Schulpreisen und einer weiteren Auszeichnung für nachhaltige Förderung forschenden Lernens in der Arbeitsgemeinschaft auf den drei Wettbewerbsebenen von "Jugend forscht" auf die bis jetzt erfreulichste und erfolgreichste Bilanz. red