Junge Leute bei Ford machen sich für Respekt und Toleranz stark

Saarlouis. Respekt vor dem Engagement der Ford-Jugend: Aktiv treten sie für Respekt und Toleranz ein. Die Jugendvertretung der Saarlouiser Fordwerke hatte angeregt, als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Homophobie und Intoleranz gut sichtbare Schilder an den Eingangsbereichen der Lehrwerkstatt anzubringen: "Respekt - kein Platz für Rassismus

 Mit T-Shirts und einem Transparent demonstriert die Ford-Jugend gegen Rassismus.. Foto: Rolf Ruppenthal

Mit T-Shirts und einem Transparent demonstriert die Ford-Jugend gegen Rassismus.. Foto: Rolf Ruppenthal

Saarlouis. Respekt vor dem Engagement der Ford-Jugend: Aktiv treten sie für Respekt und Toleranz ein. Die Jugendvertretung der Saarlouiser Fordwerke hatte angeregt, als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Homophobie und Intoleranz gut sichtbare Schilder an den Eingangsbereichen der Lehrwerkstatt anzubringen: "Respekt - kein Platz für Rassismus."Die bundesweite Initiative "Respekt", die eigentlich aus dem Sport kommt, wird seit Anfang des Jahres auch von der IG Metall unterstützt. Bei der Aktion bei den Saarlouiser Fordwerken unterstützen unter anderem auch Werkleiter Karl Anton, Betriebsratsvorsitzender Gilbert Hess, der Saarlouiser OB Rolanz Henz (SPD) und Guido Lesch von der IG Metall das Engagement der Jugendlichen und befestigten gemeinsam mit Jugendsprecher Sven Zappel das erste Schild. Karl Anton betonte, dass gegenseitiger Respekt nicht nur einen wichtigen Bestandteil der Ford-Unternehmenskultur, sondern auch einen Erfolgsfaktor darstelle. Allein in Saarlouis arbeiten Menschen aus 31 Nationen an den Ford-Produkten, von denen 80 Prozent für Kunden in über 80 Ländern exportiert werden. "Lieferanten aus der ganzen Welt liefern Teile für unsere Autos", betonte Anton. "Diese Zusammenarbeit vieler verschiedener Menschen funktioniert nur bei gegenseitiger Achtung."

Nicht zuletzt deshalb befassen sich die Ford-Auszubildenden schon im ersten Ausbildungsmonat in einem arbeitspädagogischen Seminar mit dem Thema "Vielfalt". Ford hat mit diesem Ausbildungskonzept den ersten Preis im Bundeswettbewerb "Kulturelle Vielfalt in der Ausbildung" gewonnen. rup