Jeden Bezug zu den Aufgaben verloren

Jeden Bezug zu den Aufgaben verloren

MüllgebührenJeden Bezug zu den Aufgaben verlorenZu den Berichten über die neuen MüllgebührenIch bin St. Ingberter, begleite zurzeit meine Frau bei einer Reha-Maßnahme und lese jeden Tag die Saarbrücker Zeitung mit einem Tag Verspätung

MüllgebührenJeden Bezug zu den Aufgaben verlorenZu den Berichten über die neuen MüllgebührenIch bin St. Ingberter, begleite zurzeit meine Frau bei einer Reha-Maßnahme und lese jeden Tag die Saarbrücker Zeitung mit einem Tag Verspätung. Zu dem Verhalten unseres Oberbürgermeisters Georg Jung in der Bio-Tonnen-Affäre möchte ich anmerken, dass er wohl jeden Bezug zu seinen Aufgaben verloren hat. Ich, und viele Bürger mit mir, fühlen uns von ihm nicht mehr vertreten. Seine Aussagen, dass er nicht mehr wisse, wie er bei der betreffenden Sitzung abgestimmt habe, oder ob er bei der Sitzung überhaupt anwesend war, wirft schon ein besonderes Licht auf diesen gewählten Volksvertreter. Als jetzt im Ruhestand befindlicher Manager aus der Industrie musste ich stets für meine Entscheidungen einstehen, sie begründen können und vor allem auch nach längerer Zeit noch wissen, wie ich entschieden habe. Hier gibt es nur eine Wahl: Abwahl! Rolf Schlee, St. Ingbert, z.Zt. Gailingen am Hochrhein Landung in derRealität war hartZum gleichen ThemaNach intensivem Lesen der Zeitungsberichte und der Leserkommentare über die Müll-Verwiegung in der Biosphärenstadt St. Ingbert war ich so aufgewühlt, dass ich keinen ruhigen Schlaf mehr fand und Unwirkliches träumte. Ich träumte, St. Ingberter Bürger pilgerten zu Scharen vor die Anwesen des OB Jung, des Beigeordneten Schmitt und Stadtratsmitgliedern, warfen prall gefüllte Müllsäcke in deren Vorgärten und zogen zufrieden von dannen. Plötzlich erwachten die dem Oberbürgermeister immerzu hörigen und zunickenden Stadtratsmitglieder aus ihrem Dornröschenschlaf und schlossen sich den protestierenden Bürgern an. Denn sie hatten die Erleuchtung, dass sie mit ihrem Stadtratsbeschluss von OB Jung, dem Beigeordneten Schmitt und dem EVS über den Stadtratstisch gezogen wurden. Auf Grund ihrer Erkenntnis fassten sie umgehend den neuen Beschluss, der EVS möge zeitlebens kostenlos die Vorgärten ihrer Freunde von Müll säubern, solange, bis der OB und sein Beigeordneter Schmitt wieder wissen, was sie tun. Und so geschah es, dass St. Ingbert als Biosphärenstadt das Alleinstellungsmerkmal einer kostenlosen Müllabfuhr vorweisen konnte. Ich wachte Schweiß gebadet auf, denn die Landung in der Realität war hart. Wissen doch OB Jung und offensichtlich viele Stadtratsmitglieder nicht, über was sie abstimmen. Michael Allmannsberger, RohrbachNeue SporthalleWer trägt eigentlichdie Folgekosten?Zu "In einem Jahr soll alles fertig sein", SZ vom 30./31.Oktober/1. November: In Zeiten der sehr klammen Kassen trauen sich Politiker von Land und der Stadt Blieskastel ein so unsinniges Projekt, das mit 4,5 Millionen Euro veranschlagt ist, die, wie jeder weiß, nicht reichen werden, vorzustellen und lassen sich dafür auch noch feiern. Dieselben Politiker scheuen sich aber nicht, den Landeshaushalt allein im Behindertenbereich um Millionen Euro zu kürzen. Die Bürger der Stadt Blieskastel werden für dieses Projekt, das im Übrigen um Jahre zu spät kommt, denn der TV 08 Niederwürzbach ist schon lange aus der Handballbundesliga abgestiegen, mit ihren Steuern und Abgaben besonders mit stark erhöhten Gebühren, etwa Friedhofsgebühren, zur Kasse gebeten. Wer trägt für dieses Projekt eigentlich die nicht unerheblichen Folgekosten? Die Antwort darauf erübrigt sich. Auch die Begründung, alle Vereine hätten einen Nutzen davon, ist falsch. Die Stadt Blieskastel hat den Vereinen schon seit Jahren die Zuschüsse gekürzt und damit die finanzielle Basis für Jugendarbeit entzogen Werner Preßmann, Blieskastel

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